Ausgabe 3, Leseprobe 2/3: Vorwärts zum Volksstaat! – Neue Wege in Zeiten der EU-Krise

Seit dem Erstarken von EU-feindlichen Bewegungen und Parteien wie der AfD, UKIP, dem Front National und ähnlichen Parteien, spätestens aber seit der gewaltigen Asylantenwelle im Jahr 2015 ist der Ruf „Zurück zum Nationalstaat!“ ein politisches Schlagwort, welches von Rechts und Links immer wieder zitiert wird. Von den einen als Traum und Ziel, von den anderen voller Verachtung und Angst.

Gemeint ist damit die Abkehr von dem Superstaat namens Europäische Union, welcher die historischen Nationalstaaten mit seinen immer stärker werdenden Befugnissen verschlungen und zusehends machtlos gemacht hat. Wie ein Vampir hat die EU den historischen Staaten ihre Rechte nach und nach ausgesaugt und sich selbst angeeignet, was der Grund dafür ist, dass niemand der EU gegenüber neutral bleiben kann. Während die Rechten die EU verabscheuen, weil die Union ihnen ihren geliebten Machtstaat nimmt und davon wenig mehr als ein Kadaver übrig blieb, sehen die Linken mit der EU eine Geldumverteilungsmaschine sondergleichen vor sich, welche in den letzten Jahren einen Linksrutsch hinter sich gebracht hat, der die EU schon den Spottnamen „EUSSR“ eingebracht hat.

Wenn man in Europa nach 1945 überhaupt noch von souveränen Staaten sprechen konnte, haben die meisten Staaten ihre Souveränität in den letzten Jahrzehnten restlos an die EU übergeben und damit genauso restlos verloren. Gute Beispiele dafür sind die EU-Richtlinien, welche bindende Gültigkeit für die Mitgliedsstaaten haben und in Gesetze umgewandelt werden müssen; die gemeinsame Währung, welche jede souveräne Währungs- und Wirtschaftspolitik unterbindet und nicht zuletzt auch die gemeinsame Außenpolitik, die eine Zukunftsgestaltung für ein gesundes Volk unmöglich macht. Denn unser Volksmund sagt nicht umsonst: „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“. Wenn ich aber mein Glück in die Hand eines anderen gebe, brauche ich nicht davon ausgehen, dass er stets zu meinem Glück handeln wird.

Raus aus der EU!

Es ist an Lächerlichkeit doch wohl kaum zu überbieten, wenn ein Staat wie die Bundesrepublik durch eine Maut die Abnutzung ihrer Straßen von ausländischen Nutznießern ihres Straßensystems bezahlen lassen möchte und ihr dieses von einem bürokratischen Monster namens EU verboten wird. Diese Situation gewinnt noch an unfreiwilliger Komik, wenn man sich vor Augen führt, dass genau diese Bundesrepublik eben der größte Nettozahler der EU ist und somit diese Bevormundung mit seinem eigenen Geld erst möglich macht.

Gesetze prägen zutiefst das moralische Empfinden eines Volkes. Wenn ein Kind schon von Kindesbeinen an lernt, dass etwas verboten und somit falsch ist, wird es auch, mit sehr wenigen Ausnahmen, in seinem Leben als Erwachsener diese Sache als böse empfinden. Wenn wir also festgestellt haben, dass die EU uns Gesetze diktiert und dass diese Gesetze Einfluss auf die moralischen Vorstellungen unseres Volkes haben, stellt sich doch die Frage: Welches Volk, außer unserem eigenen, hat eigentlich das Recht, uns moralische Vorschriften zu machen? Wer außer wir selbst sollen über Recht und Unrecht in unserer Heimat bestimmen? Schon diese einfache und kurze Betrachtung beinhaltet genügend Gründe, um die EU zu verlassen.

Die Antwort der Linken

Die Linken sehen ihre Felle bei solchen Parolen natürlich hinfortschwimmen. Nichts kann ihren Phantasien von einer „One World“ unter Führung der Abscheulichen, in der alles Schöne vergangen und verloren ist, gefährlicher werden als erwachende Völker, die sich ihres Rechtes auf eine selbstbestimmte Zukunft bewusst sind und für diese Zukunft eintreten. Deshalb werden wir in regelmäßigen Abständen aus der linken Ecke gewarnt, der Austritt aus der EU und die Rückkehr zum Nationalstaat wären der Untergang Deutschlands. Begründet wird das abwechselnd mit einer angeblichen Gefährdung unserer Wirtschaft durch einen Exportverlust oder mit dem Ende des Friedens in Europa.

Hier bedienen sich die Linken einfach durchschaubaren Lügen, um Angst und Panik zu verbreiten, wie sie das bereits seit Jahrzehnten machen. Der Großteil der deutschen Exportgüter geht ohnehin in Nicht-EU-Staaten, der EU-Austritt würde hier also gar keinen großen Unterschied machen. Oftmals wird auch argumentiert, dass ein Austritt aus dem Euro und die Wiedereinführung der Deutschen Mark uns unseren Export kosten würden, weil die D-Mark zu stark wäre. Der wirtschaftlichen Kompetenz und Glaubwürdigkeit der Linken ist an dieser Stelle bereits der Todesstoß versetzt worden, denn die starke D-Mark der Vergangenheit hat dem deutschen Export damals auch nicht geschadet. Ganz im Gegenteil, die D-Mark war nicht nur in Deutschland eine beliebte Währung, sondern durch ihre Stabilität auf dem ganzen Balkan eine Komplementärwährung.

Was Frieden mit der EU zu tun haben soll, kann sich keinem vernünftigen Verstand erschließen. Der Frieden in Europa basiert darauf, einige Völker künstlich niedrig zu halten, um damit andere Völker künstlich lebendig zu halten. Diese Tatsache, die den Frieden in Europa zusehends gefährdet, wird immer mehr Menschen bewusst. Nur ein Ausstieg aus der EU und eine Abkehr von dieser Politik können hier das Schlimmste verhindern und den Frieden in Europa dauerhaft sichern.

Die Antwort der (bürgerlichen) Rechten

Im Rahmen der politischen Diskussionen kam von rechter Seite der Nationalstaat wieder als Ideal in Betracht und wird immer häufiger angepriesen. Zwar ist der Versuch dieser Rechten, unser Volk aus dem Bannkreis der EU zu entreißen, eine ehrenwerte Sache, doch ist dieser Schritt leider zu kurz gedacht. Denn nicht der Nationalstaat ist die Rettung für unser Volk! Den Nationalstaat hatten wir Deutschen schon und das gleich mehrfach.

Deshalb wissen wir, dass ein Aufwärmen der Vergangenheit und das Benutzen von Rezepten, die schon beim letzten Anlauf scheiterten, auch dieses Mal keinen Erfolg haben werden, sondern dass nur der Volksstaat die Lösung ist. Daher kann die Losung der Stunde nur heißen: Vorwärts zum Volksstaat statt zurück zum Nationalstaat!…

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe 3 der N.S. Heute – Erscheint Mitte Juli 2017!

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