Ausgabe 6, Leseprobe 3/3: Kein Sieger glaubt an den Zufall – Der „Kampf der Nibelungen 2017“

Aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland machten sich am 14. Oktober 2017 hunderte Sportsfreunde auf den Weg ins Sauerland, um eine Kampfsport-Veranstaltung der ganz besonderen Art zu erleben: Beim „Kampf der Nibelungen“ messen sich jedes Jahr Profi- und Amateur-Sportler in den Disziplinen Boxen, K1 und MMA. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Kein Sieger glaubt an den Zufall“. Was den KDN von anderen Veranstaltungen dieser Art unterscheidet: Patriotismus wird hier nicht etwa geächtet, sondern ist ausdrücklich erwünscht.

Goldener Oktober. Das Thermometer kratzt an der 20-Grad-Marke und wir machen uns bestens gelaunt auf den Weg zum 5. Kampf der Nibelungen. Was hat die Lügenpresse mal wieder den Teufel an die Wand gemalt: „Neonazi-Fight alarmiert Sicherheitsbehörden“ titelte die „Hessenschau“ am 29. September und faselte von einer „illegalen Kampfsportveranstaltung“, die Mitte Oktober in Hessen stattfinden solle. Der Pressehetze vorausgegangen war ein Rundschreiben des hessischen Innenministeriums, worin Städte und Gemeinden vor dem Kampfsport-Ereignis „gewarnt“ wurden. Die Behörden würden mit Hochdruck ermitteln, um den Veranstaltungsort herauszubekommen.

Schließlich bewiesen die Repressionsorgane des Regimes kein gutes Gespür, denn der Kampf der Nibelungen 2017 fand nicht in Hessen, sondern in Lennestadt-Kirchhundem im Sauerland statt. Und illegal ist am KDN natürlich überhaupt nichts: Die Organisation einer nicht-öffentlichen Kampfsport-Veranstaltung ist genauso wenig illegal wie ein privates Fußball- oder Schachspiel. Für die Einhaltung der Regeln sorgen beim KDN lizenzierte Ringrichter, approbierte Ärzte behandeln etwaige Verletzungen und überhaupt legen Veranstalter und Sportler großes Gewicht auf Fairness: Hier werden keine übertriebenen Shows abgezogen, kein Gegner wird absichtlich provoziert und nach den Kämpfen gibt’s freundschaftliche Umarmungen der Kontrahenten.

Die Veranstalter selbst bezeichnen den KDN als „Kampfsportveranstaltung unter der Organisation und Beteiligung von jungen Deutschen, welche die Hingabe und die Begeisterung für ‚ihren‘ Sport eint und welche sich nicht unter das Joch des vorherrschenden Mainstreams stellen wollen“. Der KDN wolle sich „nicht als Teil eines faulenden politischen Systems verstehen, sondern diesen als fundamentales Element einer Alternative zu eben jenem etablieren und in die Breite tragen.“

Vom Protein-Shake bis zum Kelten-Met

Wir erreichen den Veranstaltungsort gegen 17 Uhr, die Schützenhalle in Kirchhundem ist bereits gut gefüllt. Die ersten Hände werden geschüttelt, neben einigen bekannten Gesichtern sieht man auch viele Unbekannte. Man sieht also, die nationale Bewegung besteht nicht nur aus Demo-Aktivisten, völkischen Traditionalisten und Konzertgängern – sondern wir kennen da noch ganz andere Leute! Man wünscht sich, die Antifa könnte mal einen Blick in die Halle werfen, dann würden sie in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr so eine große Schnauze haben.

Erstmal verschaffen wir uns einen Überblick: Rund um den aufgestellten Ring in der Mitte der Halle herrscht reges Treiben, viele Kämpfer und Trainer haben sich bereits eingefunden. Als Unterstützer des KDN treten verschiedene Organisationen hervor, die teilweise auch mit Informationsständen vertreten sind: So zum Beispiel „Greifvogel“ und „Wardon“, zwei Gemeinschaften, die sich für die Bewahrung einer gesunden Lebensweise einsetzen. Als weitere Unterstützer sind die Bekleidungsmarken Black Legion und Pride France präsent, genauso wie das „White Rex“-Netzwerk aus Russland, das bereits mehrere große MMA-Turniere durchgeführt hat und ebenfalls eigene Bekleidung anbietet. An den Verpflegungsständen können sich Kämpfer und Gäste mit selbst zubereiteten Speisen und frischen Getränken versorgen, vom Protein-Shake bis zum Kelten-Met ist alles dabei.

Kurz vor Veranstaltungsbeginn rückt ein einzelner Streifenwagen an, man möchte sich mal umsehen. Kein Problem, signalisieren die Organisatoren, schließlich hat man nichts zu verbergen. Die Beamten schauen sich in der Halle um, haben nichts zu beanstanden, sondern weisen nur auf die Einhaltung der Nachtruhe hin: bis 22 Uhr solle die Veranstaltung beendet sein. Zwar stehen heute insgesamt 20 Kämpfe auf dem Programm, aber man verzichtet einfach auf die Pausen und kann den Zeitplan so problemlos einhalten.

Hohe Qualität der Kämpfe

Zunächst werden alle Kämpfer zur Begrüßung und Einweisung in den Ring geholt, anschließend begrüßt ein Vertreter des Orga-Teams die Anwesenden. Bevor es dann tatsächlich losgeht, wird wie jedes Jahr der offizielle KDN-Jingle abgespielt. Noch einmal werden den Anwesenden die Faktoren ins Gedächtnis gerufen, um die es am heutigen Tage geht: Gemeinschaft, Wille, Disziplin und Fleiß.

Im ersten Kampf des Tages stehen sich Jan aus Ludwigshafen und Dennis aus Chemnitz in der Disziplin K1 gegenüber, einer japanischen Variante des Kickboxens. Dennis wirkt von Anfang an wild, Jan kontrollierter. In der zweiten Runde geht Jan zweimal zu Boden, dann entscheidet der Kampfrichter auf Sieg für Dennis. Die Nummerngirls verteilen nach den Kämpfen die Gold- und Silbermedaillen, außerdem bekommt jeder Kämpfer ein graviertes Holzstück als Andenken.

Das zweite Duell ist ein MMA-Kampf (Mixed Martial Arts) zwischen Richard aus Dresden und Alex aus dem Rheinland. Nach einem längeren Bodenkampf kann Richard den Kampf für sich entscheiden. Weiter geht es mit einem Boxkampf, Christoph vom „Team KDN“ tritt gegen Stefan vom „Team Greifvogel“ an: Der größere Stefan wirkt lockerer, schlägt viel aus der Schulter heraus. In der zweiten Runde will Christoph den Sieg erzwingen, landet aber zu viele Fehlschläge. Nach drei Runden ist der Kampf vorbei, die Wertungsrichter entscheiden auf Sieg für Stefan.

Nun ist der einzige Frauenkampf des Tages an der Reihe…

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe 6 der N.S. Heute –
Erscheint Mitte November 2017!

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