Ausgabe 10, Leseprobe 1/3: Mit 89 Jahren in Gesinnungshaft – Freiheit für Ursula Haverbeck!

Seitdem die bekannteste Dissidentin Deutschlands Ende April zum Antritt ihrer Haftstrafe wegen „Volksverhetzung“ aufgefordert wurde, haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Wir dokumentieren hiermit in Form einer Chronik die wichtigsten Ereignisse der letzten Wochen rund um den „Fall Ursula Haverbeck“. Nun liegt es an jedem Einzelnen von uns, dass das Schicksal der 89-jährigen Oppositionellen nicht vergessen wird, sondern dass der Widerstand gegen diese Gesinnungsjustiz so lange auf die Straße getragen wird, wie Ursula im Kerker des Systems sitzt!

Mittwoch, 25. April 2018: Ursula erhält Post von der Staatsanwaltschaft Verden. Sie wird aufgefordert, sich binnen sieben Tagen im offenen Vollzug der JVA Bielefeld-Senne, Hafthaus Ummeln, zum Antritt ihrer zweijährigen Haftstrafe wegen „Volksverhetzung“ zu stellen. Hintergrund der Verurteilung waren mehrere Aufsätze, die sie in der Zeitschrift „Stimme des Reiches“ publiziert hatte. In diesen Aufsätzen hatte sie die Richtigkeit der offiziellen Geschichtsschreibung zu den jüdischen Opferzahlen während der Zeit des Dritten Reiches abgestritten beziehungsweise in Frage gestellt. Mehrere weitere Strafverfahren gegen Ursula, in denen sie ebenfalls zu Gefängnisstrafen verurteilt wurde, sind noch nicht rechtskräftig.

Donnerstag, 26. April 2018: Drei Vorstandsmitglieder der Partei DIE RECHTE fahren zu Ursula nach Vlotho (Kreis Herford), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sie erfahren, dass das amtsärztliche Gutachten aus dem Detmold-Verfahren, welches über ihre Haftfähigkeit entscheiden soll, noch gar nicht vorliegt. Sie informiert ihren Verteidiger, Kamerad Wolfram Nahrath, über die aktuelle Sachlage. Nahrath bereitet einen Antrag auf Strafaufschub vor mit dem Ziel, die Vollstreckung der Haftstrafe so lange aufzuschieben, bis das Gutachten über Ursulas Haftfähigkeit vorliegt.

Sonntag, 29 April 2018: Das letzte Interview vor ihrer Festnahme, das unter dem Titel „Haftantritt: Ursula Haverbeck soll in wenigen Tagen in Haft!“ auf YouTube abrufbar ist. Ursula erklärt ihre aktuelle Situation, dass sie trotz des noch nicht vorliegenden Gutachtens über die Haftfähigkeit ihre Strafe antreten soll. Aufgrund des großen Drucks, den die Gegenseite erzeugt habe, sei die Staatsanwaltschaft mürbe geworden und habe deshalb einfach beschlossen, Ursula ohne Abwarten des Gutachtens für haftfähig zu halten. Ursula vertritt die Auffassung, dass auch ihre Spitzenkandidatur für die Partei DIE RECHTE zur Europawahl ein Grund für die kurzfristige Ladung zum Strafantritt gewesen sei, da man sie mit allen Mitteln am öffentlichen Reden hindern will und eine Partei schließlich noch mehr Möglichkeiten der öffentlichkeitswirksamen Werbung habe als andere Gruppen. Abschließend ruft Ursula ihre Anhänger auf, weiterhin zu protestieren und unbequeme Fragen zu stellen, um sich für das Rechtsleben in Deutschland einzusetzen.

Dienstag, 1. Mai 2018: Gemeinsame Demonstration von DIE RECHTE, NPD und freien Nationalisten in Erfurt. Ein 150 Personen starker Block marschiert mit einheitlichen T-Hemden, auf denen „Solidarität mit Ursula Haverbeck!“ steht. Auf einem Transparent wird ebenfalls Freiheit für die bekannte Bürgerrechtlerin gefordert. Mehrere Redner beider Parteien, darunter die Parteivorsitzenden Sascha Krolzig (DIE RECHTE) und Frank Franz (NPD), weisen auf das Schicksal und die drohende Inhaftierung der Regimekritikerin hin.

Mittwoch, 2. Mai 2018: Die Ladungsfrist, in der sich Ursula zum Strafantritt stellen muss, endet. Der Antrag auf Strafaufschub ist noch nicht beschieden, auch das Gutachten über ihre Haftfähigkeit bleibt aus. Kurz zuvor hatte Ursula der Staatsanwaltschaft Verden einen Brief geschrieben, dass sie noch einige sehr wichtige Dinge zu regeln habe und sich daher nicht vor dem 10. Mai zum Strafantritt stellen könne.

Freitag, 4. Mai 2018: DIE RECHTE bestätigt offiziell, dass ihre Spitzenkandidatin zur Europawahl die Haftstrafe nicht angetreten hat. Sie befinde sich derzeit in ärztlicher Behandlung und wolle zunächst sowohl das Gutachten über ihre Haftfähigkeit als auch die Entscheidung über den Antrag auf Strafaufschub abwarten.

Sonntag, 6. Mai 2018: Das Internationale Auschwitz Komitee, das es sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gemacht hat, „Auschwitz eine wichtige Position in der moralischen und politischen Debatte und in der Ausbildung jüngerer Generationen zu sichern“, fordert Polizei und Justiz unmissverständlich dazu auf, Ursula Haverbeck zur Fahndung auszuschreiben. Dutzende Tageszeitungen und Internetportale übernehmen den Aufruf.

Montagmorgen, 7. Mai 2018: Ursula Haverbeck wird zur Fahndung ausgeschrieben. Der Staatsfunk in Gestalt des Norddeutschen Rundfunks wird informiert. Anscheinend freut man sich dort, nun zur deutschlandweiten Jagd auf die 89-jährige Dissidentin aufrufen zu können. Allerdings ist Ursula – entgegen den Behauptungen der Staats- und Lügenmedien – niemals untergetaucht und befindet sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Haus in Vlotho.

Montagmittag, 7. Mai 2018: Ein polizeiliches Greifkommando rückt bei Ursula an, die sich alleine in ihrem Haus befindet. Sie lässt sich widerstandslos festnehmen. Es wird ihr nicht erlaubt, wichtige Unterlagen zusammenzupacken und mitzunehmen. Ursula wird auf die Zugangsabteilung des Hafthauses Ummeln gebracht, wo über ihren weiteren Verbleib im offenen Vollzug entschieden werden soll.

Montagabend, 7. Mai 2018: Die Festnahme schlägt deutschlandweit hohe Wellen, nicht nur im Nationalen Widerstand. Bis weit über Deutschland hinaus berichten die Massenmedien, teils mit unverkennbar höhnischem Unterton, dass Haverbeck „endlich“ einsitzt. DIE RECHTE meldet für Christi Himmelfahrt, den 10. Mai, eine Demonstration zum Thema „Freiheit für Ursula Haverbeck!“ an. Die Wegstrecke soll vom Bahnhof Bielefeld-Quelle aus bis zum Hafthaus Ummeln führen. In dem Aufruf heißt es: „Ursula Haverbeck hat in den letzten Jahren so viel für uns getan, bis kurz vor ihrer Inhaftierung hat sie noch Reden und Vorträge gehalten und ist somit für viele unserer deutschen Landsleute ein leuchtendes Vorbild für Standhaftigkeit und Prinzipientreue geworden. Jetzt liegt es an uns, Ursula etwas davon zurückzugeben!“

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe 10 der N.S. Heute –
Erscheint Mitte Juli 2018!

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