Ausgabe 10, Leseprobe 2/3: „Alleine sind wir nichts, zusammen sind wir alles!“ – Zu Besuch beim JN-Kongress [RE]generation.EUROPA

Freitagnachmittag in Riesa, rund 30 Kilometer nordwestlich von Dresden. In einer gemütlichen Einfamilienhaus-Siedlung liegt das Verlagshaus der NPD-Zeitung Deutsche Stimme, der Veranstaltungsort des 3. JN-Europakongresses „[RE]generation.EUROPA“. In einer Seitenstraße lümmeln sich ein paar Einsatzwagen der Polizei, an einer Abbiegung schießen zwei bekannte Antifa-Journalisten von einem schrottreifen Auto aus Fotos von den Kongressteilnehmern, die unbeeindruckt an der Rostlaube vorbeischlendern. Business as usal in der nordsächsischen Kreisstadt.

Als wir mit unserer kleinen Delegation von N.S. Heute und DIE RECHTE am Freitag, den 11. Mai am Veranstaltungsgelände eintreffen, freundlich empfangen werden und unseren Obolus entrichten, spricht gerade Gonzalo Martin von der spanischen Democracia Nacional. Wir erfahren, dass 14 Mitglieder der sich am spanischen Faschismus des Francisco Franco orientierenden Partei bald Haftstrafen antreten müssen – bei dieser Gelegenheit erwähnt Kamerad Gonzalo auch das Schicksal der 89-jährigen Ursula Haverbeck, die vier Tage zuvor von der Polizei festgenommen wurde und nun eine zunächst zweijährige Haftstrafe verbüßen muss. Die Eröffnungsrede des sächsischen NPD-Landesvorsitzenden Jens Baur haben wir leider verpasst, ebenso wie die Buchlesung von Sascha Roßmüller, der spontan den Europaabgeordneten Udo Voigt vertreten musste. Voigt war angesichts der sich verschärfenden geopolitischen Lage im Nahen und Mittleren Osten kurzfristig zu einem Kongress in den Iran gereist.

Während auf der Bühne Vertreter aus Griechenland (Nationale Front) und der Tschechei (Nationale und Soziale Front) ihre Grußworte halten, nutzen wir die Gelegenheit, uns auf dem Veranstaltungsgelände umzuschauen. Wir sehen viele bekannte wie unbekannte Gesichter aus ganz Europa, die sich angeregt unterhalten, dem Programm auf der Bühne lauschen, sich an den Verpflegungsständen versorgen oder die vielen Informations- und Verkaufsstände begutachten. Neben einigen Plattenfirmen und Versandhändlern entdecken wir die Kameraden der GefangenenHilfe, Baldur Landogart mit seinem WerkKodex und natürlich einen Stand der Deutschen Stimme. Die N.S. Heute bekommt ihren Platz zugewiesen, die druckfrische Mai-Ausgabe findet sofort einige dankbare Abnehmer. Auch die verschiedenen ausländischen Organisationen stellen sich mit eigenen Informationsständen vor, einträchtig stehen spanische, bulgarische, russische und griechische Kameraden nebeneinander.

Derweil ist mit Kamil ein Vertreter der polnischen Trzecia Droga (Dritter Weg – nicht identisch oder verbunden mit der gleichnamigen deutschen Partei) ans Mikrofon getreten, der mit einem medienunterstützten Vortrag die Aktivitäten und Ziele seiner Organisation erläutert. Den Veranstaltern war es ein ganz besonderes Anliegen, dass zum ersten Mal auch ein Nationalist aus Polen auf einem JN-Europakongress spricht. Da historische Konflikte und völkerrechtliche Gebietsansprüche zwar nicht vergessen, aber angesichts der akuten Bedrohungslage der millionenfachen Einwanderung außereuropäischer Menschenmassen in unseren Kontinent zurückstehen müssen, ist auch die Teilnahme polnischer Nationalisten an dem Kongress ausdrücklich zu begrüßen. Sollte in wenigen Jahrzehnten der islamische Halbmond über Europa herrschen, haben sich alle Diskussionen über Schlesien, Südtirol oder das Sudentenland nämlich ganz von selbst erledigt. Jetzt gilt es für die weißen Völker Europas, zusammenzustehen, unser angestammtes Territorium zu verteidigen und es in den Gebieten, wo es bereits verloren wurde, für uns zurückzuerobern.

Europäische Konflikte vs. Europäischer Zusammenhalt

Dennoch spielen auch einige aktuelle, innereuropäische Konflikte auf dem Kongress eine gewisse Rolle – auch wenn sie die Vorträge und Diskussionen glücklicherweise nicht dominieren. Als beispielsweise der Vertreter aus Griechenland die Balkanrepublik Mazedonien als griechisch bezeichnet, kann man den Unmut der bulgarischen Kameraden, die das früher zu Jugoslawien gehörende Gebiet ebenso für sich reklamieren, deutlich aus ihren Gesichtern ablesen. Auch die gleichzeitige Teilnahme von Serben und Kroaten an dem Kongress birgt einigen Konfliktstoff, doch das höhere Ziel eines freien Europas der Vaterländer einigt letztendlich alle Teilnehmer der verschiedenen europäischen Nationen.

Für Kontroversen sorgt ebenfalls der Auftritt zweier Vertreterinnen des Nationalen Korps aus der Ukraine, dem politischen Arm des Asow-Regiments. Victoria Polunina, selbst zwei Jahre lang Soldatin bei Asow, sowie die Historikerin der Philosophie Olena Semenyaka erläutern die politischen Ziele ihrer im Oktober 2016 gegründeten politischen Partei, deren Vorsitzender der Asow-Kommandeur Andrij Bilezkyj ist. Besonders Olena, die kurz zuvor noch bei den Identitären der „Kontrakultur Halle“ gesprochen hatte, kritisiert Russland und ihren Präsidenten Wladimir Putin scharf. – Wir hätten mit Olena gerne ein Interview geführt, doch unsere per Email gesendeten Fragen, unter anderem nach den Verstrickungen des Asow-Regiments mit der pro-westlichen Regierung unter Petro Poroschenko, blieben bis Redaktionsschluss leider unbeantwortet.

Zum Abschluss des ersten Kongresstages wird ein Selbstvorstellungsvideo der Jungen Nationalisten gezeigt, ehe der Abend schließlich zu den Klängen des Balladenspielers FreilichFrei ausklingt…

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe 10 der N.S. Heute –
Erscheint Mitte Juli 2018!

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