Ausgabe 11, Leseprobe 3/3: „Musik ist das beste Flugblatt!“ – Im Gespräch mit Phil von FLAK

(…) N.S. Heute: Kommen wir nun zu Deiner Musik als Frontmann der Bank FLAK. Ich denke, es ist nicht zu viel der Ehre, Euch mittlerweile in die erste Liga der nationalen Rockmusik einzuordnen, spätestens seit Euren Auftritten bei diversen nationalen Großveranstaltungen….

Phil: …Vielen Dank, aber das ist dann doch etwas zu viel der Ehre! „Erste Liga“ wäre in Ordnung, wenn es darüber noch eine Champions League gibt. Wir geben uns auf jeden Fall größte Mühe, musikalisch, textlich und natürlich bei unseren Live-Auftritten. Dennoch ist es immer ein Prozess: es steckt noch viel Potential in uns, das wir noch nicht freigesetzt haben.

N.S. Heute: Der „Hype“, der um bestimmte Bands gemacht wird, macht jedenfalls auch vor Euch nicht Halt, beispielsweise wirst Du bei Konzerten und Demos oft nach Fotos oder Autogrammen gefragt. Einerseits ist ein solcher Rummel ein positives Zeichen fortschreitender Professionalisierung und Popularität des nationalen Musikbereichs, andererseits aber auch ein typisches Verhaltensmuster von Subkulturen. Wo siehst Du die Chancen, wo vielleicht auch die Gefahren, dass um manche Bands und Musiker mittlerweile eine Art Kult betrieben wird?

Phil: An dem „Hype“ bin ich vielleicht auch ein bisschen selbst schuld, schließlich bin ich einer der wenigen, die öffentlich Gesicht zeigen auf Facebook, Instagram und so weiter. Doch dadurch durfte ich so viele positive Erfahrungen mit den Leuten machen, das wiegen die paar schlechten nicht auf. Wenn zu einem Balladenabend junge Familien mit ihren Kindern kommen und die Pimpfe unsere Texte auswändig mitsingen, oder sich hunderte gestandene Männer bei „Hymne der Treue“ in den Armen liegen, spürt man, warum man Musiker ist – das möchte ich nicht missen.

Generell hat sich die nationale Musik-Szene ja verändert und professionalisiert. Einerseits gibt es immer noch das, was (nur) die alten, eingefleischten Rechtsrock-Fans abholt, andererseits sprießt immer mehr Frisches. Ich sehe gerade darin die Chance, dass man mit moderner Musik, also einer Mischung aus Punkrock, Metal und Hardcore, junge Menschen erreichen kann, die man mit der „alten Schule“ nicht mehr erreichen könnte. Wenn wir dazu in den Texten noch unsere Weltanschauung vermitteln können, die grundsätzlich auf Liebe und Lebenswillen aufbaut, haben wir die Möglichkeit, zu jenen jungen Herzen vorzudringen, die wir gerne in unserer Gemeinschaft willkommen heißen würden. Das ist unser Auftrag.

FLAK in aktueller Bandbesetzung

Eine Gefahr an dem „Hype“ sehe ich, wenn Musiker, die von Idealen singen, selbst zu hochidealisiert werden. Das begründet nämlich die Gefahr, sollten jene Musiker menschliche Schwächen zur Schau stellen (was ganz normal ist – da nehme ich uns nicht raus), dass der reine „Fan“ anfängt, an der ganzen Sache zu zweifeln. Es fehlt immer nur der Mensch, nie die Sache! Auf der anderen Seite könnte Asoziales so legitimiert werden, weil es halt jemand „von einer Band“ macht – was aber komplett falsch wäre, denn asozial bleibt asozial. Als Musiker ist man nicht nur Repräsentant einer Formation, sondern man hat auch Verantwortung gegenüber „seinen Fans“. Dennoch sind wir keine Unschuldslämmer und werfen sicher nicht den ersten Stein.

N.S. Heute: Voraussichtlich im November steht die Veröffentlichung Eures neuen Studioalbums „Thronfolger“ an, an dem Ihr fast fünf Jahre lang gearbeitet habt. Soll der Titel ausdrücken, dass Ihr nun endgültig den Rechtsrock-Thron besteigen wollt?

Phil: Ich hab mir schon gedacht, dass diese Frage kommt, der Name „Thronfolger“ wirkt ja auch provokant und lässt viele Interpretationen offen, aber das ist durchaus so gewollt. Im Kern steht die Hauptfrage des gesellschaftlichen und biologischen Thronfolgers. Wenn man die Auffassung vertritt, dass der nordische Menschenschlag das kulturelle Antlitz Europas – und später auch Amerikas – prägte, kann man von einer gewissen „Thronfolge der Kulturen“ sprechen, sowie es über die Jahrhunderte auch eine biologische Thronfolge gab. Angesichts der geopolitischen Problematiken, mit „Flüchtlings“-Strömen als Biowaffen, stelle ich mir einfach die Frage, wer unser Thronfolger sein wird. Wer wird in den nächsten 100, 200 Jahren kulturell und biologisch die Thronfolge angenommen haben? Und vor allem: Wie werden wir unserem Anspruch gerecht und was müssen wir Europäer tun, um unseren Anspruch weiter aufrecht erhalten zu können (und moralisch zu dürfen)?

Des Weiteren stellt sich die Frage nach unserem jeweiligen, persönlichen Thronfolger. Wenn ich einfach mal in meine Kristallkugel gucke und befürchten muss, dass es gewisse ethnische Konflikte in der Zukunft geben wird, komme ich nicht drum herum, festzustellen, dass wir viele Kinder brauchen. Es ist nicht nur von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Kinder gut erziehen, sondern vor allem, dass wir viele Kinder bekommen. Das erhöht unsere Chancen, aus etwaigen Konflikten, die unsere Kinder irgendwann ausfechten werden müssen, als Gewinner hervorzugehen und unserem völkischen Anspruch gerecht zu werden. Elite hin oder her – Input gleich Output. Das können nicht nur BWLer verstehen. Demnach: Keine Ausreden für „keine Kinder“.

N.S. Heute: Gib uns doch einen Einblick in die Themenpalette, die in Eurem neuen Album zur Sprache kommen wird. Wird es eher um aktuelle oder mehr um historische Themen gehen? Und wie ist der Musikstil Eurer neuen Platte einzuordnen?

Phil: Grundsätzlich bin ich jemand, der eine positive Lebenseinstellung vertritt und der auch vollumfänglich an unsere Zukunft glaubt. Demnach wird unsere neue Platte auch weiterhin von Optimismus und einer positiven Sichtweise geprägt sein. Die Themenpalette reicht über Politisch-Weltanschauliches, die Kälte der Gesellschaft, Egoismus, Konsum, „Flüchtlings“-Problematik bis hin zu elementaren Dingen wie Familie und Freundschaft. Für das Lied „Meinungsmonster“ wird gerade ein Video produziert, wo wir jene Vorurteile auf die Schippe nehmen, mit denen wir Rechten uns konfrontiert sehen. Des Weiteren wird es auch ein englischsprachiges Lied geben, „In blood we trust“, in dem wir uns auf das besinnen, was uns in Europa verbindet und welcher Geist uns eint.

Das neue Album „Thronfolger“ erscheint diesen November!

Der Musikstil des neuen Albums ist die Quintessenz aus den Erfahrungen, die wir über die Jahre gemacht haben. Wir fangen also dort an, wo „Der Maßstab“ aufgehört hat. Es ist ein sehr facettenreiches Album mit 12 Liedern und guten 70 Minuten Spielzeit. Wir sind auf der einen Seite weiter in harten Gefilden unterwegs, wenn es um moderne Metal- und Hardcore-Einflüsse geht, auf der anderen Seite geht es aber auch sehr hymnisch zu, mit vielen Mitsing-Passagen und Ohrwurm-Garantie. Es ist sauschwer, an Hits wie „Hymne der Treue“ oder „Im Herzen tragend“ anzuknüpfen, aber wir wollen‘s wagen. Ich denke, wir sind mit dem „Thronfolger“ noch harmonischer und dynamischer geworden, aber dabei immer noch ganz klar FLAK. Wir haben uns nicht groß verändert; wer bislang FLAK mag, wird den „Thronfolger“ lieben.

N.S. Heute: Wie man hörte, sollen auf Eurem neuen Album auch Gastmusiker zu hören sein. Wen konntet Ihr denn für Gastauftritte mit ins Boot holen?

Phil: Wir sind froh, dass alle Musiker, die wir angefragt haben, auch tatsächlich mit im Boot zu sein scheinen. Mit dabei sein werden: Max von Heiliger Krieg, Major von Brainwash, Danny von Blutbanner und – sofern er es zeitlich schafft – Andy von Division Germania. Als internationalen Gast haben wir diesmal den Sänger von Bronson. Darüber freue ich mich ganz besonders. So können wir den europäischen Gedanken mit DER italienischen Band weitertragen…

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe 11 der N.S. Heute –
Erscheint Mitte September 2018!

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