N.S. Heute Nr. 17, Leseprobe 2/3: Big brother is fucking you – Die N.S. Heute und der VS-Bericht

von Manfred Breidbach

Am 27. Juni war es soweit, das Bundesamt für Verfassungsschutz veröffentlichte seinen Bericht für das Jahr 2018. Genau zu einem Zeitpunkt, als so mancher Verantwortliche der BRD plötzlich keine Entspannung mehr fand, weshalb der Bericht, und insbesondere der Teil „Rechtsextremismus“, in den BRD-Lizenzmedien große Aufmerksamkeit genießen durfte. Eine Woche später erschien schließlich auch der Verfassungsschutzbericht für das Bundesland NRW. In beiden Berichten wird unser Magazin N.S. Heute erwähnt und aus Artikeln des Autors zitiert, natürlich aus dem Gesamtzusammenhang gerissen. Ein Grund, sich etwas genauer mit diesen VS-Berichten zu beschäftigen.

Schauen wir auf das, was diese namenlosen, von unseren Steuergeldern bezahlten Schreiberlinge mit hassverknoteten Schwitzfingern zu Papier bringen, und schmunzeln wir ein wenig bei dem Gedanken, dass sie an dieser Stelle nicht einfach aufhören können zu lesen, sondern beruflich dazu gezwungen sind, jedes in dieser Zeitschrift geschriebene Wort zur Kenntnis zu nehmen. – Ja, liebe Damen, Herren und Sonstige in den geheimen Büros des Innenministeriums, es geht hier auch um Euch Schreibtischtäter und nicht nur um Eure Vorgesetzten in der Politik, hinter deren Anweisungen Ihr Euch vielleicht irgendwann einmal zu verstecken versucht!

Die N.S. Heute im Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz

Auf Seite 70/71, unter der Rubrik „Aktuelle Entwicklungen im Rechtsextremismus“, wird der N.S. Heute bescheinigt, dass sie sich seit ihrer Erstausgabe im März 2017 in der „Szene“ als Zeitung „von der Bewegung, für die Bewegung“ etabliert hat. Zur Untermauerung dieser Tatsache schreibt der unbekannte VS-Mitarbeiter das Konzept unserer Zeitung ab, dazu unsere Auflagenhöhe und die Anzahl der Abonnements. Neben der durchaus anerkennenswerten Nennung dieser Fakten ist dies erst einmal nichts anderes als harmloses Abschreiben von gedruckten Tatsachen durch einen gewöhnlichen, arbeitsfaulen BRD-Beamten. Die eigentliche Strategie des Schreibtischtäters wird erst offenbar, als er dann aus einem meiner Artikel zitiert: „Die Gesellschaft, in der wir heutigen Nationalen Sozialisten leben, welche uns ‚Neonazis‘ nennt, ist eine vollkommen andere als die, welche vor 100 Jahren unsere weltanschaulichen Vorgänger ‚Nazis‘ nannte. Das ist natürlich kein Grund, auch nur 1 % unserer Weltanschauung aufzugeben, zu ändern oder zu verbiegen. Von unseren unerschütterlichen weltanschaulichen Standpunkten her bleiben wir immer das, was wir waren – damals wie heute. Lediglich die Art unserer Agitation und der äußere Rahmen sind anders geworden.“

Verschwiegen wird im VS-Bericht nicht nur mein Name, was ja noch mit unseriöser Oberflächlichkeit zu entschuldigen wäre, sondern auch der Titel des Beitrages, „Der Nazi und der Neonazi“. Im zitierten Artikel ging es um die Unterschiede zwischen dem historischen Nationalsozialismus und der Zeit, in der er entstand, auf der einen Seite, und heutigen Nationalen Sozialisten in der gegenwärtigen Gesellschaft auf der anderen Seite. Das durch die Alleinstellung aus diesem Zusammenhang gerissene Zitat von mir durch den VS-Autor wird dann auch gleich so ausgelegt, als ob es als einheitliche, zustimmende Haltung der gesamten N.S. Heute-Redaktion zum historischen Nationalsozialismus zu sehen wäre. Alle von mir in diesem Artikel herausgearbeiteten, tatsächlichen Unterschiede zwischen uns heutigen Nationalen Sozialisten und der Zeit von vor 100 Jahren werden wissentlich verschwiegen.

Die N.S. Heute im Bericht des Landesamtes für Verfassungsschutz NRW

Neben dem Bundesamt für Verfassungsschutz darf der Steuerzahler auch noch 16 Landesämter für Verfassungsschutz finanzieren, welche teils unabhängig, teils in Konkurrenz zueinander arbeiten, manchmal auch ein wenig voneinander abschreiben. Das Verhältnis des durchschnittlichen BRD-Beamten zum Thema Arbeit ist ja bekanntermaßen Inhalt zahlreicher Witze, so folgt auch durch das Landesamt erst einmal nur das Abschreiben des Konzeptes und des Impressums der N.S. Heute. Danach geht es aber auf Seite 152 ans Eingemachte: „Stammautor der Säule Weltanschauung ist der Düsseldorfer Rechtsextremist Manfred Breidbach. In Heft Nr. 7 veröffentlichte er einen Beitrag, in dem er für den im Nationalsozialismus vertretenen Rassismus wirbt und Gewalt legitimiert.“ Dazu folgt auch hier wieder ein völlig aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat aus einem meiner Artikel: „Ein Verständnis der Menschheitsgeschichte ist nur dann möglich, wenn wir begreifen, dass sie ein stetiger Kampf der unterschiedlichen Rassen war und ist.“

Das Zitat stammt aus meinem zweiteiligen Artikel über die Geschichte und Zukunft des Nordischen Menschentums. Weder habe ich mich im Artikel mit dem Nationalsozialismus beschäftigt, noch habe ich Gewalt legitimiert. Aus dem obigen Zitat geht, selbst wenn es aus dem Zusammenhang gerissen wird, nicht hervor, dass ich Gewalt legitimieren würde. Vielmehr beschreibe ich sie als geschichtliche Tatsache, ohne eine eigene Wertung oder gar Legitimation. Wenn ich schreibe, dass die Gradanzahl Fahrenheit, bei der Papier brennt (auch das, auf dem der Verfassungsschutzbericht gedruckt ist), bei 451 Grad liegt, dann ist dies eine nicht wegzuleugnende, physikalische Tatsache und kein Aufruf dazu, mit dem VS-Bericht eine Bücherverbrennung zu veranstalten und seine Verfasser einmal ordentlich durchzuprügeln.

Das hier auf niedrigstem Niveau versucht wird, etwas in meine Artikel hineinzuinterpretieren, was sie nicht hergeben, ist unübersehbar. Das NRW-Landesamt für Verfassungsschutz praktiziert dies nur weit weniger geschickt als das Bundesamt. Ob es an der Qualifikation der unterschiedlichen Mitarbeiter liegt oder an ihrer Bezahlung und der eventuell daraus resultierenden Unlust zu gewissenhafter und korrekter Arbeit, lässt sich hier nicht klären, aber eines ist sehr klar: Die unterschiedlichen Schreiberlinge im Landes- und Bundesamt für Verfassungsschutz haben vom Regime den klaren Auftrag bekommen, nach möglichen Verbots- oder Indizierungsgründen für einzelne Exemplare unserer Zeitung zu suchen – und wenn diese nicht zu finden sind, sie einfach irgendwo hineinzuinterpretieren oder zu erfinden…

Leseprobe aus der Ausgabe 17 der N.S. Heute –
Erscheint Anfang / Mitte September 2019!

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