N.S. Heute Nr. 18, Lesprobe 2/3: Nationaler Widerstand 2.0: Analyse – Reflexion – Ableitungen

Vorneweg sei gesagt: Ich werde in diesem Debattenbeitrag keine einfache Erfolgsformel beschreiben, und genauso ist es mir auch nicht möglich, dem Leser exakte Anleitungen zu geben, wie sich dieser im Widerstand oder in seiner Existenz zu verhalten hat, denn ein jeder besitzt seine eigenen Fähigkeiten und Talente, sowie einen bestimmten Lebensrhythmus und Alltagsablauf, gewisse Möglichkeiten und Sichtweisen. Ich werde aber auf Grundsätzlichkeiten eingehen und einige typische Fehler der politischen Rechten aufzeigen, aus denen wir hoffentlich in Zukunft vermehrt lernen können. In Anbetracht der äußeren Zu- und Umstände werde ich die Schwerpunkte und einige Arbeitsfelder nennen, auf die wir uns in Zukunft konzentrieren sollten.

Wie ist es denn grundsätzlich um den Nationalen Widerstand bestellt?

Ich muss an dieser Stelle leider konstatieren: Bis auf einsame Leuchttürme befindet sich der NW in einem Zustand der Ratlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, Resignation und einer geradezu maschinell-veralteten Programmabspulung. Ich glaube, dass der Gesamtzustand des nationalen Lagers, also in Anbetracht aller wichtigen Faktoren, das heißt Mitglieder, Motivation, Moral und Fachkenntnisse derselben, der finanziellen Möglichkeiten, der Immobilien und Grundstücke, des allgemeinen Bestands – trotz des technischen Fortschritts und neuer Präsentationsformen, trotz der immer stärkeren Zerstörung unserer Heimat – in dieser Republik so miserabel ist, wie noch nie zuvor. Dies betrifft im Prinzip alle wie auch immer gearteten vaterländischen Kreise, egal ob sogenannte freie Kräfte, bündische Organisationen, Parteikollektive oder burschenschaftliche Verbindungen. Ich lasse hierbei bewusst Neugründungen außen vor, welche in der Regel erst einmal einen dynamischen – im Wachstum begriffenen – Verlauf nehmen, vor allem jene aus dem bürgerlich-patriotischen Lager oder der sogenannten Neuen Rechten, die oft nur etwas „hipper“ das vertreten, was früher konservativer CDU-Standard war. Der NW befindet sich somit seit Jahren und Jahrzehnten, bis auf wenige Ausnahmen, in einem Teufelskreis, denn: Erfolg führt zu Erfolg und Misserfolg zu Misserfolg!

Die politische Rechte behält im Wesentlichen recht, in ihren Ansichten zur Vergangenheit oder auch im Zusammenhang des lebensrichtigen Menschenbildes und den Folgen multikultureller Prozesse, aber sie trägt seit geraumer Zeit katastrophale Thesen mit sich, im Kontext der Jetztzeit. Dies trägt nicht zur Glaubwürdigkeit bei und verhindert konstruktive Prozesse. Man behauptete in früheren Zeiten, zum Beispiel in den 80er- und 90er Jahren, dass wir deshalb nicht in die Parlamente kommen, Erfolg haben und an Einfluss gewinnen, weil wir nicht die medialen Plattformen besitzen, wie sie etablierte Parteien oder Organisationen haben. Man besaß noch keine eigenen Radiosender, Magazine oder hochauflösende Farbfotos und vertrat so die Ansicht, dass die Leute einfach nur durch gute Öffentlichkeitsarbeit die „Wahrheit“ zu erfahren haben, und dann würden ihnen schon die Augen geöffnet werden. Heute erkennen wir, dass sich unsere Landsleute nicht dem Widerstand anschließen, obwohl sie unsere Informationen erhalten und vor allem auch in der Realität ganz genau sehen, wo der Hase langläuft. Auch die Systemmedien produzieren teilweise Sendungen, beispielsweise zur Clankriminalität, die wir gar nicht besser gestalten könnten. Trotz der unzähligen und neuen technischen Möglichkeiten im Druck- und Digitalbereich, die auch unsere Kreise nutzen, hat sich der NW nicht erweitert oder verbessert – im Gegenteil.

Dann gab es dereinst die These, dass es ja sogar gut sei, wenn viele Fremde zu uns strömen, welche sich dann auch noch ordentlich daneben benehmen, weil diese dann das Volk zum Widerstand reizen. Es kamen Massen, Millionen von Ausländern, nach Deutschland. Viele benahmen sich auch gehörig daneben, aber die Deutschen wehrten sich nicht. Im Gegenteil: Sie unterstützten den Zuzug oder verhielten sich teilnahmslos. Und so fiel Ortschaft um Ortschaft, Stadt um Stadt, Region um Region. Es gibt nirgendwo eine rühmliche/nennenswerte Ausnahme. Diese besonders beliebte, rechte Theorieklasse, die Methode der vorausufernden Untergangsszenarien und dem darauffolgenden „Phönix-aus-der-Asche-Prinzip“, ist besonders gefährlich und fatal. Nach dem Motto: Je kranker und schlechter es dem Patienten geht, umso kräftiger und schneller wird er wieder aus dem Bett oder Sarg hervorspringen. Und so prophezeien rechte Protagonisten – bereits seit Jahrzehnten – immer wieder Wirtschaftskrisen, Finanzkrisen, Versorgungsengpässe oder Lebensmittelknappheiten, aus denen dann irgendwelche Dynamiken hervorgehen sollen, die uns wohlgemerkt eine positive (!) Wende zuführen würden. All diese Krisen oder Veränderungen sind nie eingetreten und werden auch in den nächsten Jahren nicht eintreffen. Das System ist perfide, stabil und vollzieht weiterhin den großen Austausch.

Zu guter Letzt wurden manche opulenten Chaostheorien teilweise noch mit Zombie,- Alien- oder Neuschwabenland-Ufo-Geschichten verziert. In der Jetztzeit finden sich dann vor allem einige – mittlerweile unerträgliche – Thesen der sogenannten Neuen Rechten, bei denen im Übrigen überhaupt nichts „neu“ ist, sondern die nur, aus geschichtlicher Unwissenheit, erfolgloser Verzweiflung und moderner Attitüde, wesentliche Dinge weglassen, das deutsche Atom weiter spalten und sich über die sogenannten „Kraken“ oder bestimmte Epochen und Persönlichkeiten der deutschen Geschichte echauffieren und distanzieren. Selbstverständlich wirken einige skurrile Gestalten nicht gerade förderlich und ja, wir brauchen uns keine Gedanken über das Memelland zu machen, wenn bereits das nächste Dorf überfremdet wird. Nur gab es in den 60er-, 70er- und teilweise noch in den 80er-Jahren überhaupt keine „Kraken“ im NW, und bei Parteiveranstaltungen der NPD saßen viele Doktoren, Professoren, alte Soldaten und Leute mit Schlips und Anzug sowie gutgekleidete Damen. Diese fanden sich schließlich auf den Wahlplakaten und Wahlzetteln wieder, aber die Leute haben trotzdem mehrheitlich CDU und SPD gewählt; die CDU wurde im Übrigen vor allem von den Millionen Heimatvertriebenen gewählt.

Mir ist kein Land auf der Welt bekannt, wo die politische Rechte – obwohl sie so klein und in einer derart bedrohlichen Lage verkehrt – dermaßen zerstritten ist, und wo sie sich von sich selbst und einzelnen Epochen und Persönlichkeiten ihrer Geschichte distanziert. Die politische Linke kennt so etwas überhaupt nicht, erst recht nicht in dieser Form und Intensität. All die zuvor genannten Thesen haben im Übrigen eines gemeinsam und führen zu einer bestimmten Haltungsweise, nämlich derjenigen, dass die politische Rechte mehr reagiert als agiert. Sie beschäftigt sich nach alter Stammtischmanier mit allerlei möglichen Szenarien, wartet teilweise sogar einfach ab und vernachlässigt den eigentlichen Angriff…

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe Nr. 18 der N.S. Heute –
Erscheint Ende November 2019!

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