N.S. Heute Nr. 19, Leseprobe 2/3: Gemeinwohl geht vor Eigenwohl – Ein Beitrag zur Praxis der Volksgemeinschaft

von Manfred Breidbach

Der bedeutende politische Philosoph und Mitbegründer der Geisteswissenschaften und der Aufklärung, der französische Schriftsteller Baron Montesquieu, wusste bereits im 18. Jahrhundert: „Das Wohl des Einzelnen muss dem öffentlichen Wohl weichen.“ Was genau ist aber eigentlich unter dieser Maxime, dass Gemeinwohl vor Eigenwohl geht, zu verstehen?

Eigentlich ist die Parole ja selbsterklärend: Nützlich ist das, was der Mehrheit der Menschen – oder besser gesagt, der Volksgenossen – dient, und nicht das, was nur einzelnen Individuen nützt und anderen eventuell sogar schadet. Sie ist das Gegenkonzept zum schrankenlosen Individualismus, in dem sich der Einzelne auf Kosten der Allgemeinheit rücksichtslos bereichert. Klar ist allerdings, dass das Wirken des Einzelnen für das Volk als Ganzes nicht nur durch Gesetzgebung und politische Forderungen erreicht werden kann, sondern dass der einzelne Volksgenosse auch hinter dieser Ansicht stehen muss. Er muss die Richtigkeit dieser Aussage verinnerlichen und zu seiner eigenen Meinung machen, nur dann kann er sie auch erfolgreich umsetzen. Diese Maßnahme, den einzelnen Bürger eines Staates vom Einzelkämpfer (so denn er überhaupt ein Kämpfer ist) zum Kämpfer für die Allgemeinheit zu machen, ist nur dadurch möglich, dass der naturgegebene Egoismus des Einzelnen anerkannt und in den Dienst der Allgemeinheit gestellt wird.

Dies ist nun keine neue Erkenntnis, die von Baron Montesquieu im 18. Jahrhundert formuliert und ab der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in politische Programme gesetzt wurde, sondern es ist das jahrtausendealte Funktionsprinzip, aus dem heraus Staaten, Völker, Sippen, Gemeinschaften und Familien funktionierten und überlebten: Der Egoismus und die Leistung des Einzelnen und seine Taten wurden in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Wenn vor 2.000 Jahren ein Jäger einen stattlichen Keiler erlegt hat, dann hat er diesen zu seiner Sippe gebracht, um sie davon zu ernähren. Er selbst, seine Familie und seine Sippe aßen sich an dem Fleisch satt, gleichzeitig stieg das Ansehen des erfolgreichen Jägers in der Gemeinschaft. Für seine Leistung bekam er also auch einen Lohn, welcher nicht materiell war, nämlich Ansehen und den damit verbundenen gesellschaftlichen Status. Niemals wäre es dem Jäger in den Sinn gekommen, den erlegten Keiler ein paar Siedlungen weiter zu verkaufen oder einzutauschen, um das Fleisch für Alkohol, Kleidung, Schmuck oder andere Luxusgüter für sich selbst zu verbrauchen, während die eigene Sippe hungerte. Solch eine Person wäre aus der Gemeinschaft ausgestoßen worden. Darüber hinaus hatte der Jäger natürlich auch persönliche materielle Vorteile, welche ihm auch zustanden. So verbleibt am Ende das Fell des Keilers im Besitz des Jägers, als Überschuss. Aus diesem konnte er sich Kleidung anfertigen oder es gegen andere Sachen tauschen, sprich er konnte Handel treiben.

Die Idee des Gemeinwohls schließt keinesfalls den privaten, ehrlich verdienten Besitz oder Reichtum des Erfolgreichen aus, sofern er nicht zum Schaden anderer erworben wurde. Dieser Gedanke, seinen Erwerb mit der eigenen Sippe zu teilen, ist ein sozialer Gedanke aufgrund der eigenen gesellschaftlichen und ethnischen Zugehörigkeit. Es ist Nationaler Sozialismus in seiner kleinsten und ursprünglichsten Form. Dieser darf nicht verwechselt werden mit dem internationalen Sozialismus oder Marxismus, welcher das Recht auf Eigentum oder Reichtum ablehnt und versucht, alle Menschen gleichzumachen, egal ob erfolgreicher Jäger oder Taugenichts.

Nein zur kapitalistischen Bonzokratie und zur Primitivitätsideologie des Marxismus

Kommen wir zum Anfang des 20. Jahrhunderts: Damals wurde das Eigenwohl nicht mehr nur von einzelnen Personen praktiziert und dominiert, welche sich auf Kosten anderer bereicherten, sondern von Staatssystemen wie der kapitalistischen Demokratie und dem Marxismus. In der Demokratie waren (und sind) es unter anderem die Banken, welche durch ihren Zinswucher das Volk ausbluteten. Sie erzählten den Menschen die Mär, dass sich Geld durch Zinsen selbst vermehren würde. Dies ist natürlich völliger Unfug, denn Geld kann sich nicht selbst vermehren. Es ist eine der größten Lügen des Materialismus, dass Material von selbst mehr werden könnte. Es ist wider die Physik. Geld und Material können nur von Menschen durch Arbeit geschaffen und vermehrt werden.

Ein weiteres Instrument der Kapitalisten zur Ausbeutung der Arbeiter und somit der Allgemeinheit ist die Umwandlung von Unternehmen zu Aktiengesellschaften. Die Aktiengesellschaften waren ursprünglich private Firmen, die irgendwann an die Börse gingen. Während in einer herkömmlichen Firma die Angestellten und die Geschäftsleitung, also der Firmengründer oder dessen Nachfahren, den erwirtschafteten Verdienst einfahren, verdienen in einer AG zusätzlich die Aktionäre und die Händler, welche mit den Aktien, also der Arbeitskraft und Leistung der Arbeiter, schachern. Die Firma gedeiht oder verdirbt nicht mehr nur durch die Qualität der von ihr auf den Markt gebrachten Waren, sondern durch Aktienkurse, welche von außerhalb, zum Beispiel über Medien, Politiker und andere Interessengruppen, beeinflusst werden können. Somit verdienen Personengruppen an der Arbeit anderer, ohne in die Verlegenheit zu kommen, selbst arbeiten zu müssen. Dieses kapitalistische System des Geldverdienstes ohne Arbeitsleistung wird auch als „müheloses Einkommen“ bezeichnet, welches aus nationaler und sozialistischer Sicht schnellstens abgeschafft werden muss.

Dem Kapitalismus entgegengesetzt hat man im 19. Jahrhundert den Marxismus erdacht, gegründet auf die Ideen von Karl Marx. Der Marxismus unterscheidet sich vom Kapitalismus im Wesentlichen nur dadurch, dass anstelle von Aktionären und Börsenschiebern stattdessen Parteibonzen den Arbeitern ihren Lohn stehlen. Die marxistische Primitivitätsideologie basiert im Grunde genommen auf der irrigen Grundlage, dass man alle vorhandenen Mittel einfach nur gleichmäßig auf alle Menschen aufteilen müsste, danach hätten dann alle gleich viel und wären auch sonst völlig gleich, egal welcher Rasse sie entstammen, egal ob es sich um erfolgreiche Leistungsmenschen handelt oder um faule Taugenichtse. Ein völlig an den Gegebenheiten der Naturgesetze vorbeigehender Versuch, die Leistung Einzelner in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, welcher nur durch Zwang umgesetzt werden könnte.

Das Projekt Marxismus wurde Anfang der 90er-Jahre offiziell eingestellt, da es sich wirtschaftlich, insbesondere durch die Planwirtschaft, als zu instabil und wenig profitabel herausgestellt hatte. In den vormals marxistischen Staaten Osteuropas wurde der Kapitalismus als Wirtschaftsform eingeführt, in den westlich-kapitalistischen Staaten wurden dafür einige Überwachungs-, Zwangs- und Verfolgungsmethoden eingesetzt, die sich an kommunistischen Staaten anlehnen. So fand praktisch eine Fusion dieser beiden Ausbeutungssysteme statt. Endziel dieses Projekts ist die Herrschaft einer angeblich auserwählten Minderheit über den Rest der Menschheit. Ihr Eigenwohl soll über dem Gemeinwohl der Menschheit stehen, also die genaue Umkehrung der Maxime „Gemeinwohl geht vor Eigenwohl“ in ihr absolutes Gegenteil…

Den vollständigen Artikel gibt es in der Ausgabe Nr. 19 der N.S. Heute –
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