Bei der BRD bekomm‘ ich die Krise – Vorsorge für den Zusammenbruch

von Sebastian Schmidtke / Erstveröffentlichung in N.S. Heute Nr. 9 (Mai / Juni 2018)

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„Bei der BRD bekomm‘ ich die Krise!“ – Denken wir uns das nicht alle, wenn wir die politische, gesellschaftliche, kulturelle und ethnische Entwicklung Jahr für Jahr in unserem Heimatland beobachten? Viele denken bei dem Wort „Krise“ direkt an Bürgerkrieg, Ausschreitungen in den Städten, ethnische Konflikte usw. usf., wie es Udo Ulfkotte in seinem Buch „Vorsicht Bürgerkrieg!“ schreibt. Jedoch ist das Feld von Krisen oder auch Notfällen, die uns ereilen können, weitaus größer als der romantische Traum revolutionärer Umstände in der BRD. Dass es mit der BRD bergab geht, weiß dieses Staatskonstrukt selbst sehr gut. Im August 2016 veröffentlichte das Bundesinnenministerium einen Notfallplan, der auf eventuelle Krisensituationen hinweist und die hier lebende Bevölkerung dazu animieren will, Lebensmittelvorräte, Decken, Kerzen und anderes als Reserve anzulegen, bis staatliche Maßnahmen anlaufen. Die Bevölkerung solle zum Selbstschutz fähig sein.

Bevor ich auf Krisensituationen, eventuelle Notfallpläne und dergleichen eingehe, möchte ich jedoch mögliche Notfälle nennen, die nicht unwahrscheinlich sind und auf die wir als vorrausschauende Menschen, die eben nicht im BRD-Alltagstrott drinstecken, vorbereitet sein sollten. Natürlich unterscheiden diese sich teilweise stark darin, ob ich in der Stadt oder auf dem Land lebe.

Aber was ist eigentlich ein Notfall?

Der Notfall ist eine plötzliche Situation, in der eine Gefährdung von Menschen eintritt. Anders als bei einer Krise dauern Notfälle maximal Tage bis Wochen. Man kann sich also auf Notfälle besser vorbereiten als auf lange Krisen. Eigenschaften eines Notfalls sind:
– Kritische Auswirkungen auf unseren eigenen Lebensbereich, zum Beispiel auf die Lebensmittelversorgung
– Eingeschränkte oder Zusammenbruch der Versorgung mit Gütern
– Viele Personen werden großflächige Auswirkungen spüren
– Ein Eintritt kann nicht verhindert werden, da man keinen Einfluss auf den Zeitpunkt des Notfalls hat
– Notfälle treten sehr schnell ein, daher reicht die Zeit für eine Vorbereitung nicht mehr aus
– Auswirkungen dauern mehrere Tage
– Katastrophenschutz wird es nicht sofort geben (wir sollten uns zudem nicht darauf verlassen)

Welche Notfälle gibt es?

Die Ampeln sind ausgefallen, Türen sind verriegelt, Aufzüge bleiben stecken, die Tiefkühltruhen tauen auf, die Liste ließe sich beliebig ergänzen, wenn es sich um den wahrscheinlichsten Notfall handelt: Stromausfall. Gerade in einer digitalisierten Welt, in der wir leben, hängt alles vom Strom ab. In den letzten Jahren kam es zu mehreren großen Stromausfällen. Teilweise für mehrere Stunden gab es für tausende bis teilweise zehntausende Haushalte keinen Strom. Dies betrifft nicht nur die Haushalte, sondern auch das öffentliche Leben. Diese Ausfälle waren für wenige Stunden, stellen wir uns aber vor, es gibt eventuell mehrere Tage oder gar Wochen keinen Strom, hat es natürlich für jeden Einzelnen Auswirkungen auf sein Leben. Supermärkte haben zum einen nur eine gewisse Lagerkapazität, viel von der Ware ist verderblich und wird ohne Kühlung schnell nicht mehr genießbar sein, die Kassensysteme sind digital, also von Strom abhängig. Schon hier bei der Nahrungs- und Getränkebeschaffung gehen die Probleme los. Weiter geht es mit medizinischer Grundversorgung, Hygiene, Heizen der Wohnung, Kochen von Lebensmitteln, der Sicherheit (wenn Plünderungen beginnen), Kommunikation, Mobilität…

Mal ehrlich, wer von Euch wäre auf dieses wahrscheinlichste Szenario vorbereitet? Wer hat genügend Trinkwasser und etwas zu Essen für mindestens 14 Tage zu Hause? Wer hat alternativ zum Elektroherd einen Gaskocher? Eigentlich könnte ich jetzt hier an der Stelle den Text beenden und habe vielen hiermit eine Hausaufgabe gegeben und zum Nachdenken angeregt.

Mehrere andere Notfälle bauen auf den Stromausfall auf oder Stromausfälle entstehen durch andere Notfälle:
– Technische Unfälle: Stromausfall, Atomunfall
– Wirtschaftliche Notfälle: Bankenkollaps, Streik, massive Ölpreiserhöhung
– Medizinische Notfälle: Epidemie
– Naturkatastrophen: Hochwasser, Erdbeben, Sturm, Feuer, Dürre
– Angriffe: Unruhen, Krieg, Terroranschlag, Cyberattacke

Je mehr wir also über ein Notfallszenario wissen, desto besser kann man sich vorbereiten. Ihr merkt sicher, dass einige eher wahrscheinlich sind als andere. Viele sind durch die Masseneinwanderung kulturfremder Menschen wahrscheinlicher geworden oder gar schon passiert. Bei der BRD bekommt man eben die Krise! Besonders in der Stadt wird es mit jedem Tag kritischer, an dem eine Notsituation andauert. Schnell gehen die Lebensmittelvorräte in Städten wie Berlin zur Neige, Konflikte zwischen Gruppen unterschiedlicher Herkunft, die schon am Schwelen sind, werden immer gewalttätiger ausgetragen, Krankheiten und Seuchen werden sich schnell ausbreiten, Feuer können nur am Rande bekämpft werden und Plünderer ziehen herum.

Soviel also zu Notfällen und hin zur eigentlichen Krise. Denkt man an eine Krise, hat man unweigerlich Dritte-Welt-Länder im Kopf, wo rivalisierende Kriegsführer um die Macht und Kontrolle eines Landes oder einer Region kämpfen. Ein Bürgerkrieg ist eben auch eine Krise, denn wenn die Regierung die Kontrolle über ein Land verliert, herrscht dort eben eine Krise.

Um funktionieren zu können, müssen Gesellschaften auch durch ihre Regierung kontrolliert werden. Es ist dementsprechend erst einmal egal, ob dies durch psychischen Druck, eine Taktik der Angst oder eben durch ein gerechtes System der Gesetze und Autoritäten geschieht. Eine Regierung muss eben immer in der Lage sein, vorauszusehen, was ihr Volk tun könnte und was es braucht, ebenso muss mit den Ressourcen produktiv umgegangen werden, damit eine wirtschaftliche Stabilität gewährleistet ist. Wenn die Regierung diese Kontrolle verliert, entsteht eine Krise im entsprechenden Land. Im Folgenden werde ich verschiedene Anzeichen einer Krise auflisten. Wenn mehrere davon auf einmal auftreten, kann man sich sicher sein, dass das Land auf den Weg in eine Krise, einen Krieg oder gar eine Revolution ist:
1. Die Wünsche des Volkes werden von der Regierung ignoriert
2. Steigende Kriminalitätsraten
3. Hohe Arbeitslosigkeit und Armut
4. Finanzielle Instabilität
5. Die Entstehung von Klassen und daraus resultierende Klassen- und Rassenkämpfe
6. Polizeigewalt verschärft sich gegen das eigene Volk
7. Vertrauensverlust gegenüber den herrschenden Politikern
8. Ein Katastrophenfall
9. Die Gesetze verlieren an Bedeutung
10. Lebensmittelknappheit und Lieferengpässe

Wer nun nicht blind durch‘s Leben läuft, wie ich es bei den Lesern der N.S. Heute voraussetze, der weiß, wohin die Reise geht. Die Krise kommt über Nacht oder bahnt sich langsam an, wir werden es sehen!

Was kann ich tun?

Da wir nun wissen, dass ein Notfall oder eine Krise immer wahrscheinlicher werden oder gar punktuell schon auftreten, wäre es fatal, wenn man dem einfach zuschaut, ohne sich vorzubereiten. Man kann sich natürlich nur wünschen, dass die Bundesrepublik immer mehr in der Krise steckt und unsere politische Arbeit ist ein wichtiger Punkt, um den bestehenden Verhältnissen den Kampf anzusagen.

Aber, ist denn jeder von uns überhaupt bereit und vorbereitet auf Notfälle oder eine Krise? Ich habe es im Vorfeld schon mit verschiedenen Beispielen geschrieben: Seid Ihr persönlich mit Wasser und Lebensmitteln vorbereitet? Habt Ihr einen Rucksack und festes Schuhwerk für eine eventuell notwendige Flucht aus der Stadt? Bei meinen Vorträgen frage ich dies meist am Anfang und schaue auf sich neigende Köpfe. Nur wenige aus unseren eigenen Reihen haben die kleinsten Anforderungen. Vielmehr muss man kritisch anmerken, dass mir viele was über ihr neustes Telefon, ihre neuen Klamotten und anderen eigentlich unwichtigen Schnick-Schnack erzählen könnten. Leider sind viele von uns auch nicht gefeit davor, in dieser BRD mindestens zum Teil angekommen zu sein und da schließe auch ich mich zum Teil nicht aus. Als ich vor Jahren mit dem Thema Krisen- und Notfallvorsorge angefangen habe, habe ich mir persönlich auch überlegt, ob ich das später angeschaffte Material überhaupt benötige. Ich habe dann für mich entschieden, persönliche Ansprüche abzulegen und diesen Weg intensiv zu verfolgen.

Ich habe mittlerweile eine vernünftige Ausrüstung für die meisten Fälle. Natürlich werde ich meine persönliche Ausrüstung, Sicherheitsmaßnahmen usw. nicht veröffentlichen. Ich möchte Euch jedoch Beispiele dafür geben, was man einfach anschaffen kann. Die wichtigsten Punkte sind schnell als Oberpunkte zusammengefasst:
• Wasser und Nahrung
• Schutz und Wärme bei jedem Wetter
• Gesundheit und Hygiene
• Verteidigung und Sicherheit
Alles andere kann man unter diesen Punkten unterbringen. Wichtig – nicht nur im politischen Kampf – ist die eigene körperliche und mentale Verfassung. Angst, Schlafentzug, Besitzverlust, Krankheiten, Verletzung oder Tod von Freunden oder Kameraden können in Krisenzeiten zur psychischen Herausforderung werden, ebenso wie körperliche Defizite. Auf beides kann man sich jeweils vorbereiten. Genauso kann man sich zu Hause mit Lebensmitteln und Trinkwasser ausstatten. Eine Mindestausrüstung für mindestens 14 Tage sollte nach meiner Ansicht jeder zu Hause haben. Jeder, auch nicht mit viel Geld ausgestattete Kamerad, kann sich preiswert Reserven anlegen, um eine gewisse Zeit zu Hause auszukommen.

Was passiert jedoch, wenn ich mein zu Hause verlassen muss, weil die Umstände in meiner Heimatstadt es nicht anders zulassen? Manchmal ist ein taktischer Rückzug besser als einen auf Helden zu machen. Hier empfiehlt sich – und das empfehle ich jedem, auch außerhalb einer Krise – sich einen Notfallrucksack anzuschaffen. Hier sollte alles Wichtige drin sein, was ich für eine schnelle Flucht brauche. Neben einem Datenträger mit allen wichtigen persönlichen Daten (natürlich verschlüsselt), sollten – wie oben aufgeführt – die nötigsten Sachen zur Wasser- und Nahrungsgewinnung, Schutz, Wärme und Gesundheit eingepackt sein. Dieser Rucksack kann über Euer Überleben entscheiden. So ein gepackter Rucksack muss nicht teuer sein, dies ist jedem selbst überlassen. Eine genaue Packliste und Ideen kann ich in Eurer Gruppe gern per Vortrag, die ich in Theorie und Praxis zum ganzen Themengebiet Krisen- und Notfallvorsorge anbiete, vermitteln. Hier würde es den Rahmen sprengen.

Habe einen Plan!

Zu diesem Plan gehört natürlich das oben Geschriebene für Eure Wohnung und einen Fluchtrucksack. Ein wichtiger Punkt hierbei ist, vor allem für die in der Stadt lebenden Kameraden: Was tue ich, wenn die Krise länger dauert? Verlasse ich die Stadt? Wohin soll es gehen? Flüchte ich allein? Habe ich eine Familie, die mitkommen muss? Bilde ich mit meinen Kameraden eine Gruppe, um mich gemeinsam durchzuschlagen? Hierzu sollte man sich dringend Gedanken machen. Denn im schlimmsten Fall werdet Ihr nicht viel Zeit haben, um darüber nachzudenken, wenn es zu spät ist. Setzt Euch also damit auseinander, bezieht bei Bedarf weitere Kameraden ein, was von Vorteil sein kann. Überlegt Euch einen Zielpunkt, wo Ihr Euch trefft.

Ihr merkt sicher, dass man sich selbst noch nicht mit vielen Sachen auseinandergesetzt hat, manche mögen auch denken: „Ist doch alles Quatsch.“ Ich persönlich sehe es nicht so und möchte daher gerade in unseren eigenen Reihen viel mehr über diese, in meinen Augen nahende Situation aufklären. Wir möchten das starke Deutschland repräsentieren und sollten auf jede oben angesprochene Situation vorbereitet sein. Wir wissen nicht, was geschehen wird!

Ich hoffe, viele zum Nachdenken im Bereich dieses Themenfeldes angeregt zu haben. Gern führe ich für Euch theoretische und praktische Schulungen zum Thema durch.

Kontakt: info@krisenvorsorge-deutschland.dewww.krisenvorsorge-deutschland.de

Sebastian Schmidtke, Jahrgang 1985, stammt aus dem brandenburgischen Strausberg und ist seit seinem 14. Lebensjahr politisch aktiv. Mit 18 Jahren ist er für den Kampf um Berlin in die Hauptstadt gezogen. Nach Jahren in freien Strukturen ist er 2010 in die NPD eingetreten und ist seitdem Bindeglied zwischen NPD und parteilosen Kräften. Als Redner ist er auf Demonstrationen und Veranstaltungen oft präsent.

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