
1. Gab es ein – politisches oder persönliches – Ereignis, das Dich für Deinen weltanschaulichen Werdegang geprägt hat?
Die damalige Corona-Zeit und die Impfdebatte.
2. Was fehlt unserem Volk heute am meisten?
Gemeinschaft und Tatkraft.
3. Kameradschaft bedeutet für mich …
… Loyalität.
4. Was war Deine größte politische Enttäuschung?
Kann man nicht genau hervorheben, aber Vertrauensbrüche im eigenen politischen Umfeld.
5. Welcher Mensch hat Dich besonders geprägt?
Es gibt verschiedene politische sowie auch andere Persönlichkeiten, die mich geprägt haben.
6. Welche politischen Überzeugungen hast Du über Bord geworfen?
Schwarz-Weiß-Denken fällt mir spontan ein. Man muss sich unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Meinungen anhören, bevor man urteilt. Es gibt oft kein richtig oder falsch – der Lösungswille zählt.
7. Warst Du in Deiner Schulzeit eher beliebt oder unbeliebt – und was hast Du politisch daraus gelernt?
Ich denke im guten Mittelfeld, vermutlich eher beliebt als gehasst.
8. Könntest Du Dir vorstellen, jemanden zu lieben, der politisch eine vollkommen andere Sichtweise vertritt als Du?
Nein, ich denke, eine Freundschaft oder ein Austausch kann stattfinden, aber durch die unterschiedlichen politischen Ansichten würde sich dies negativ auf das Zusammenleben und die Erziehung auswirken.
9. Was ist Dein größtes Laster?
Manchmal Gutmütigkeit.
10. Beschreibe Deine Lebenseinstellung in einem Satz.
Es gibt nichts, was man nicht schaffen kann.

11. Welchen persönlichen Wunsch möchtest Du Dir erfüllen?
Haus, Frau, keine Existenzprobleme haben.
12. Nenne ein politisches Buch, das man gelesen haben muss.
„Kampf um Dortmund“ von Michael Brück.
13. Nenne einen Film, den man gesehen haben muss.
„Im Westen nichts Neues“.
14. Welche politische Phrase hängt Dir am meisten zum Halse heraus?
„Ostdeutschland“.
15. Angenommen, der deutsche Volksstaat, wie wir ihn anstreben, wäre morgen plötzlich Realität. Welche Aufgabe würdest Du in einem freien Deutschland am liebsten übernehmen?
Ich würde vermutlich zur Bundeswehr gehen, ins Heer.
16. Plan- oder Marktwirtschaft?
Ich halte eine gut organisierte Marktwirtschaft für sinnvoll.
17. Was ist Dein Lieblingsreiseziel innerhalb Deutschlands?
Bayern.
18. Welche ausländische Kultur beeindruckt Dich?
Ich denke dabei an keine bestimmte Nation. Mich interessiert jedes Volk und jede Kultur dieser Welt.
19. In welchem Jahr würdest Du am liebsten leben wollen?
In den Jahren vor 2015, als sich das Leben in Deutschland noch unbeschwert und sicher angefühlt hat.
20. Mit welcher historischen Persönlichkeit würdest Du gerne ein Gespräch führen?
Reichskanzler Bismarck.
21. Wo hat der Nationale Widerstand die größten Defizite?
Es gibt zu viel falsches Konkurrenzdenken und zu wenig Durchhaltevermögen nach den ersten Hürden.
22. Und wo hat der Nationale Widerstand seine Stärken?
Große Gemeinschaft und ein gutes Netzwerk, Einfallsreichtum.
23. Ist die AfD Teil des Problems oder Teil der Lösung?
Ich denke, sie ist beziehungsweise kann Teil der Lösung sein und werden. Vor allem regional kann eine gute Zusammenarbeit stattfinden. Ob sich wirklich etwas ändern wird, müssen wir abwarten. Allerdings sollten wir nicht ausharren, sondern trotzdem weiterkämpfen. Es gibt vereinzelt Unterschiede in den Denkweisen und Strategien, aber bei gleichen Zielen ist eine Zusammenarbeit durchaus sinnvoll. Vor allem im Vorfeld- und Jugendbereich sollte man den Anspruch einer ganzheitlichen deutschen und europäischen Jugend haben.
24. Was würdest Du gegenüber Deinen Kameraden niemals tun?
Sie hintergehen. Es gibt für alles Gründe und mit Sicherheit auch Erklärungen, aber Verrat sollte niemals eine Option sein – egal in welcher Hinsicht.
25. Wie viele Ausgaben der N.S. Heute hast Du bis jetzt gelesen – und was gefällt Dir an der Zeitschrift am besten?
Immer mal wieder eine Ausgabe zwischendurch. Die Abwechslung zwischen Kulturbeiträgen, persönlichen Themen und weiteren Themengebieten gefällt mir.
26. Welches Gedicht kannst Du auswendig aufsagen?
„John Maynard“ von Theodor Fontane.
27. Das Wichtigste in meinem Leben …
… sind Familie und Gesundheit.
28. Wenn ich 80 bin, möchte ich …
… in einem hoffentlich freien Deutschland und Europa leben, eine Familie haben und glücklich über jeden Tag sein, für den wir gekämpft haben.
29. In welchen Momenten machst Du Dir um Deutschland die größten Sorgen?
Wenn ich an unsere Zukunft denke, themenunabhängig: Wir befinden uns auf einem sinkenden Schiff, und das muss langsam wieder instand kommen.
30. Was gibt Dir Hoffnung?
Viele andere Mitstreiter zu kennen, auf die man sich verlassen kann, und zu wissen, dass wir es trotz zahlreicher Steine im Weg schaffen können.

Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #52
