30 Fragen an… Lilly (Anio)

1. Gab es ein – politisches oder persönliches – Ereignis, das Dich für Deinen weltanschaulichen Werdegang geprägt hat?

Ich denke, viele Situationen und Ereignisse haben mich in dieser Hinsicht geprägt, am meisten jedoch der Mord an dem Polizisten in Mannheim. Einfach weil mich dieser „Einzelfall“ zum politischen Aktivismus bewegt hat.

2. Was fehlt unserem Volk heute am meisten?

Stärke.

3. Kameradschaft bedeutet für mich …

… Zusammenhalt und Gemeinschaft, egal wie schwer es wird.

4. Was war Deine größte politische Enttäuschung?

Die AfD, würde ich tatsächlich sagen, sie entwickelt sich immer mehr zur Systempartei.

5. Welcher Mensch hat Dich besonders geprägt?

Meine Mama, im positivsten wie nur möglich.

6. Welche politischen Überzeugungen hast Du über Bord geworfen?

Meine Meinung zum Russland-Ukraine-Konflikt. Ich war eine lange Zeit eher auf der „russischen Seite“ – jetzt nicht mehr.

7. Warst Du in Deiner Schulzeit eher beliebt oder unbeliebt – und was hast Du politisch daraus gelernt?

Ich war eigentlich immer beliebt und kam mit jedem klar – auch mit den migrantischen oder linken Mitschülern. Ich denke, ich konnte dadurch lernen, auch mit „Andersdenkenden“ respektvoll zu sprechen und zu diskutieren, und genau das bringt mir sehr viel im politischen Aktivismus.

8. Könntest Du Dir vorstellen, jemanden zu lieben, der politisch eine vollkommen andere Sichtweise vertritt als Du?

Nein, meine Weltanschauung bezieht sich ja nicht nur auf die Politik – wie der Name schon sagt bezieht sie sich auf das Fundament, wie ich mein Leben aufbauen und leben möchte. Da brauche ich einen Partner, der mit mir am gleichen Strang zieht.

9. Was ist Dein größtes Laster?

Dass ich manchmal sehr unregelmäßig antworte oder allgemein teilweise schlecht erreichbar bin.

10. Beschreibe Deine Lebenseinstellung in einem Satz.

Niedlich, traditionell und völkisch.

Anio beim Dresden-Gedenken 2026

11. Welchen persönlichen Wunsch möchtest Du Dir erfüllen?

Ein kleiner Bauernhof, mit Tieren und viel Fläche zum Bepflanzen. Ich möchte irgendwann so gut es geht selbst Selbstversorger sein.

12. Nenne ein politisches Buch, das man gelesen haben muss.

„Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ von Chamberlain.

13. Nenne einen Film, den man gesehen haben muss.

„Matrix“.

14. Welche politische Phrase hängt Dir am meisten zum Halse heraus?

„Rechte Frauen wählen gegen ihre Rechte.“

15. Angenommen, der deutsche Volksstaat, wie wir ihn anstreben, wäre morgen plötzlich Realität. Welche Aufgabe würdest Du in einem freien Deutschland am liebsten übernehmen?

Familienpolitik wäre glaube ich mein Traum, wenn es um eine politische Position geht, aber im Allgemeinen würde ich gerne Teil einer Frauengruppe sein, ähnlich wie jetzt im Mädelbund der JN – jedoch wäre für mich immer noch meine „Hauptaufgabe“, mich um meine Familie zu kümmern.

16. Plan- oder Marktwirtschaft?

Eine Mischung aus beidem, essenzielle Bereiche sollten meiner Meinung nach verstaatlicht werden, um das Volk vor Ausbeutung zu schützen – zum Beispiel das Gesundheitssystem inklusive Pharmaindustrie oder Banken, aber bei den nicht essenziellen Bereichen sollte die freie Marktwirtschaft erhalten bleiben.

17. Was ist Dein Lieblingsreiseziel innerhalb Deutschlands?

Die Sächsische Schweiz und die Ostsee.

18. Welche ausländische Kultur beeindruckt Dich?

Ich finde tatsächlich die asiatischen Kulturen super interessant.

19. In welchem Jahr würdest Du am liebsten leben wollen?

Genau heute, das wirkt vielleicht widersprüchlich, aber wenn wir uns alle in eine schönere oder bequemere Zeit katapultieren würden, würde niemand mehr heute für Deutschland kämpfen. Wir brauchen alle Leute in der nationalen Bewegung, genau hier und heute.

20. Mit welcher historischen Persönlichkeit würdest Du gerne ein Gespräch führen?

Theodor Körner.

Als Rednerin am 1. Mai 2026 in Essen

21. Wo hat der Nationale Widerstand die größten Defizite?

Im optischen Auftreten. Viele sind leider total an dem 90er-Jahre-Stil kleben geblieben, und dieser wirkt für Menschen außerhalb einfach super abschreckend.

22. Und wo hat der Nationale Widerstand seine Stärken?

Die Stärke des Nationalen Widerstandes liegt in der Jugend, es kommen immer mehr junge Leute dazu, welche unfassbar wichtig für den Fortbestand der Bewegung sind.

23. Ist die AfD Teil des Problems oder Teil der Lösung?

Ich würde behaupten eine Mischung aus beidem. Die AfD hat definitiv dazu beigetragen, dass „rechts“ sein in den Trend gekommen ist – was durchaus positiv ist –, aber im Endeffekt ist es natürlich trotzdem nur eine Systempartei, die keine großen Veränderungen bringt.

24. Was würdest Du gegenüber Deinen Kameraden niemals tun?

Ich würde meine Kameraden niemals verraten, in jeglicher Hinsicht; ob an den Staat oder anderen gegenüber.

25. Wie viele Ausgaben der N.S. Heute hast Du bis jetzt gelesen – und was gefällt Dir an der Zeitschrift am besten?

Seit unserem 1. Interview letztes Jahr habe ich jede Ausgabe gelesen. Ich finde es so toll, Einblicke in verschiedene Themen und auch andere Personen / Gruppierungen zu bekommen.

26. Welches Gedicht kannst Du auswendig aufsagen?

„Ode an die Freude“.

27. Das Wichtigste in meinem Leben …

… ist meine Familie.

28. Wenn ich 80 bin, möchte ich …

… in meinem kleinen Bauernhaus sitzen, mit meinem Mann und vielen Enkeln, und stolz darauf sein können, dass wir Deutschland zum Besseren verändert haben.

29. In welchen Momenten machst Du Dir um Deutschland die größten Sorgen?

Jedes Mal, wenn ich in Großstädten, vor allem im Westen, bin.

30. Was gibt Dir Hoffnung?

Dass immer mehr Menschen aufwachen und merken, dass hier massivst etwas falsch läuft.

Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #54

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