30 Fragen an… Wiesel (Heureka)

1. Gab es ein – politisches oder persönliches – Ereignis, das Dich für Deinen weltanschaulichen Werdegang geprägt hat?

Abgesehen von den üblichen Erfahrungen als junger deutscher Mensch mit der multikulturellen Gesellschaft im Südwesten der Bundesrepublik, prägten tatsächlich Musik und Bücher meinen politischen und weltanschaulichen Werdegang. Ich fing recht früh an Bücher zu lesen, die man sonst in dem Alter nicht lesen würde. Zusammen mit „unserer“ Musik, Kameradschaftsabenden inklusive Vorträgen, Referaten, Demonstrationen und Konzerten hat sich das Weltbild gefestigt.

2. Was fehlt unserem Volk heute am meisten?

Es fehlt unserem Volk aktuell an allem, was ein Volk ausmacht und dessen Fortschritt und Überleben sichert: Hierarchie, Tradition, Bewusstsein, Rückgrat, Wissen, Stolz, Wille, Mut, Disziplin, Liebe und natürlich die biologische Substanz.

3. Kameradschaft bedeutet für mich …

… Ehrlichkeit, Loyalität und Zusammenhalt.

4. Was war Deine größte politische Enttäuschung?

Politisch sicher jede einzelne Wahl in Deutschland, die jedes Mal aufs Neue zeigt, dass der Großteil der Deutschen nie aufwacht und sich der eigenen Lage nicht bewusstwerden kann. Als junger Kerl hoffte man bei den Wahlen immer auf die NPD. Der selbstverschuldete Absturz in die Bedeutungslosigkeit war ärgerlich. Ansonsten waren persönliche Enttäuschungen prägend, welche man so nicht auf dem Zettel hatte, weil man es nicht genau von den eigenen Leuten erwartet hätte. Menschen sind manchmal fehlerhaft.

5. Welcher Mensch hat Dich besonders geprägt?

Mein Vater und mein Großvater. Ansonsten prägt das Umfeld.

6. Welche politischen Überzeugungen hast Du über Bord geworfen?

Als junger Skin in der Szene hat man natürlich sein klares Schwarz-Weiß-Denken, welches unumstößlich scheint. Mit dem Älterwerden kommen Erfahrungen und Wissen dazu, welche dieses aufweichen. Grundsätzlich ist es richtig, an seinen Überzeugungen festzuhalten, aber man muss in verschiedenen Bereichen auch mal den Blick über den eigenen Tellerrand wagen, um zu wachsen und zu reifen.

7. Warst Du in Deiner Schulzeit eher beliebt oder unbeliebt – und was hast Du politisch daraus gelernt?

Ich würde rückblickend sagen eher beliebt. Wir waren in unserer Schule ab der 7. Klasse ohnehin viele Jungskins, daher gab es da auch einen anderen Zusammenhalt – gegen Lehrer, Linke und gewisse ausländische Gruppen. Grundsätzlich muss man sagen, wenn man es neutral beziehungsweise unpolitisch betrachten würde, haben es die Schule und seine Lehrerschaft zu keinem Zeitpunkt geschafft, uns jungen, rechten Schülern eine vernünftige Alternative aufzuzeigen. Heißt: Kleidungsverbote, Strafarbeiten für die falsche Meinung, soziale Gespräche, absichtlich schlechte Benotung usw. haben dazu geführt, dass man sich mit seiner Denkweise noch mehr im Recht gefühlt hat.

8. Könntest Du Dir vorstellen, jemanden zu lieben, der politisch eine vollkommen andere Sichtweise vertritt als Du?

Ich kann aus Erfahrung berichten, dass das eher nicht funktioniert. In einer Beziehung sollte die politische Ansicht eine gemeinsame Basis sein, da sich diese auf alle Lebensbereiche auswirkt.

9. Was ist Dein größtes Laster?

Ich will es immer allen Recht machen, und das führt dazu, dass man es keinem Recht macht und sich selbst in Schwierigkeiten bringt. Ansonsten: Gutmütigkeit, Zeitmanagement und Kinderschokoladenkram.

10. Beschreibe Deine Lebenseinstellung in einem Satz.

Alles wird gut – immer weitermachen!

11. Welchen persönlichen Wunsch möchtest Du Dir erfüllen?

Auch mal heiraten. Ansonsten die 100 Alben vollmachen!

12. Nenne ein politisches Buch, das man gelesen haben muss.

„Heidnischer Imperialismus“ von Julius Evola.

13. Nenne einen Film, den man gesehen haben muss.

„Hass im Kopf“.

14. Welche politische Phrase hängt Dir am meisten zum Halse heraus?

„Am Tag X …“ (Wie lang soll man noch warten?)

15. Angenommen, der deutsche Volksstaat, wie wir ihn anstreben, wäre morgen plötzlich Realität. Welche Aufgabe würdest Du in einem freien Deutschland am liebsten übernehmen?

Lagerist.

16. Plan- oder Marktwirtschaft?

Marktwirtschaft. Hat Planwirtschaft je funktioniert? Anders gefragt: Hat je irgendwas funktioniert, was Kommunisten in die Hand genommen haben?

17. Was ist Dein Lieblingsreiseziel innerhalb Deutschlands?

Südthüringen.

18. Welche ausländische Kultur beeindruckt Dich?

Aktuell oder historisch? Aktuell keine, da von „Kultur“ in wenigen Ländern noch etwas übrig ist. Die Moderne hielt durch die Globalisierung überall Einzug und glich gerade in der westlichen Welt vieles auf „McDonalds-Niveau“ an. Osteuropa hinkt in dem Fall ja noch zum Glück hinterher. Historisch sicherlich die japanische und die griechische Kultur.

19. In welchem Jahr würdest Du am liebsten leben wollen?

Viele Jahrzehnte wären interessant! Abgesehen von der üblichen Zeit, in der sich sicher viele von uns sehen würden, fände ich verschiedene Epochen der Kaiserzeit interessant.

20. Mit welcher historischen Persönlichkeit würdest Du gerne ein Gespräch führen?

Natürlich mit dem Chef: „Nein, greif die Russen nicht an…“ Spaß beiseite, es gibt einige! Platon, Prinz Eugen, Evola… und Einstein würde ich sofort verpetzen, für seine geklauten Ideen. Mit Stalin hätte ich bestimmt auch ein tolles Gespräch!

21. Wo hat der Nationale Widerstand die größten Defizite?

Zu viele Köche verderben den Brei. Es gibt keine Hierarchie und keinen, der führt. Es fehlt nach wie vor die Professionalität auf verschiedenen Ebenen. Und vor allem: Der Nationale Widerstand ist keine klare Angelegenheit beziehungsweise „Marke“ mehr. Zudem wird untereinander zu viel gehetzt und dummes Zeug geschwätzt. Manchmal erinnert das Ganze weniger an eine Bewegung, die eine Veränderung herbeiführen könnte, als an eine Daily Soap à la GZSZ, was mich aber durchaus ab und zu belustigt.

22. Und wo hat der Nationale Widerstand seine Stärken?

Aktuell kommen wieder junge Leute dazu. Ansonsten besteht immer noch, zumindest nach außen hin, ein guter Zusammenhalt, gerade mit Blick auf die Solidarität untereinander, wenn‘s mal brennt.

23. Ist die AfD Teil des Problems oder Teil der Lösung?

Wir müssen immer das Ziel im Auge behalten, und das ist ein freies, unabhängiges deutsches Vaterland. Dafür brauchen wir in erster Linie einen wesentlich höheren Prozentsatz an aufgewachten Deutschen, die eine vom (feindlichen) System unkontrollierbare Masse darstellt. Dafür muss ein Weg der kleinen Schritte gegangen werden, oder anders gesagt: Stufe für Stufe. Wir konnten bei der verblendeten Mitte noch nie mit der Tür ins Haus fallen.

Die AfD, auch wenn sie Teil des Systems ist und mit Sicherheit dafür da ist, die nationale Opposition kontrolliert zu bündeln und am Ende ins Leere laufen zu lassen (denn die AfD wird zum Beispiel die Migration nicht stoppen, nur regulieren), gab der deutschen, unpolitischen Mitte mit Hilfe von anderen „Neurechten“ ein Stückweit deutsche Identität wieder. Eine Identität, die nötig ist, um überhaupt nationale Politik in irgendeiner Form zu etablieren.

Selbstverständlich würde die AfD uns ebenfalls bekämpfen, da ihr Ursprung aus den gleichen Köpfen kam, aus der auch eine SPD oder LINKE einst kamen. Die politische Show geht so immer weiter. Sinnvoll wäre es natürlich, zumindest auf den unteren Ebenen mit der Distanzeritis aufzuhören, um eine klare Kante gegen Links zeigen zu können.

Also grundsätzlich eher Teil der Lösung, denn alle, die Deutschland erhalten wollen, stehen erstmal auf der richtigen Seite. Zudem bietet die AfD auch das an, was dem Nationalen Widerstand fehlt: Professionalität, Aktualität, politisch vorzeigbare Menschen mit Charisma und Geld. Denn mit der AfD identifizieren sich Leute, die sich vorher niemals mit einer „rechten“ Partei eingelassen hätten, wie aktuell zu sehen der Chef von Müllermilch.

Trotz allem: Wir wissen, was die AfD ist, wer sie ins Leben gerufen hat und welche Werte sie auch vertritt, denn falls eine Alice Weidel tatsächlich mal Kanzlerin werden sollte, wird ihre erste Reise die an die Klagemauer sein…

24. Was würdest Du gegenüber Deinen Kameraden niemals tun?

Verrat! Und mit dem lieben Geld sollte man gegenüber den eigenen Leuten auch immer ehrlich sein!

25. Wie viele Ausgaben der N.S. Heute hast Du bis jetzt gelesen – und was gefällt Dir an der Zeitschrift am besten?

Ich habe einige Ausgaben gelesen. Ist immer sehr abwechslungsreich. Mir gefallen die Interviews am besten.

26. Welches Gedicht kannst Du auswendig aufsagen?

Keins. Ich hab‘ ein Hirn wie ein Sieb…

27. Das Wichtigste in meinem Leben …

… ist meine Familie natürlich! Und man vergisst sie gern, die Gesundheit, wenn man sie hat…

28. Wenn ich 80 bin, möchte ich …

… nochmal 20 Jahre dranhängen, um meiner Familie weiterhin meine flachen Witze zu erzählen. Und natürlich in einer Welt leben, in der alles wieder normal läuft. Den ganzen Unfug hältste ja im Kopf nicht aus!

29. In welchen Momenten machst Du Dir um Deutschland die größten Sorgen?

Im Prinzip immer. Dennoch, wenn ich meine kleine Tochter ansehe, denke ich manchmal, dass keiner von uns bisher je genug getan hat, um den Kleinsten von uns eine annehmbare und lebenswerte Zukunft zu gestalten.

30. Was gibt Dir Hoffnung?

Es schwankt in mir. Ich hab‘ Hoffnung, wenn man sich das Wahlergebnis ansieht und 20 Prozent „rechts“ wählen. Vier Jahre vorher waren es noch die Hälfte. Hoffnung gibt mir auch, dass es wieder vermehrt ganz junge Leute gibt, die nun, wie wir früher, ihre Meinung sagen und die Deutschland „cool“ finden und dann vielleicht die Widerständler von morgen sind. Hoffnung gibt mir auch meine kleine Tochter, die mit ihren drei Jahren eine herrliche Aggressivität an den Tag legt und sich nix gefallen lässt.

Hoffnung schwindet in mir, wenn ich durch die Städte laufe, nicht nur in Deutschland, im ganzen westlichen Europa. Diese woke Lebensweise hat schon jetzt irreparable Schäden angerichtet und Generationen von Taugenichtsen hervorgebracht, die leichte Beute für diejenigen sind, die uns bald schon abräumen wollen… Die Übernahme scheint Realität zu sein und sie ist unausweichlich.

Hoffnung schwindet auch, wenn man sich das Wahlergebnis ansieht und feststellt, dass 2/3 des Landes überhaupt nichts begriffen haben und auch gar nichts merkt, was überhaupt abgeht. Man fragt sich da schon, ob man sich für diesen Schlag Mensch überhaupt noch ins Feuer stellen soll.

Nun, wir sind, was wir sind und es gibt auch nichts anderes als dem Unrecht weiter entgegenzutreten. Macht es so wie der letzte Mann!

Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #53

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