
Es ist manchmal schon ziemlich verrückt: Oft finde ich mitten im Alltag genau die Dinge, die das eigene Weltbild perfekt bestätigen. In ihrer einfachen Gestaltung verbirgt sich ein Kontrast, der immer wieder meine Gedankengänge anschubst. Ich habe dafür keine Erklärung, aber irgendwie findet mein Geist immer wieder diesen Reflex, Zusammenhänge herzustellen, die meine Sichtweisen auf Weltanschauung, Bewegung und Leben widerspiegeln. Viele Menschen haben in der heutigen Zeit, in welcher der flackernde Bildschirm durch das ständige Scrollen auf dem Smartphone regiert, das tiefere Nachdenken gänzlich verloren. Wir konsumieren stets nur noch kurze Info-Häppchen und schnelle Reize. Aber genau in diesem digitalen Rauschen gibt es immer wieder diesen einen Moment, der eine ganze Reihe von wichtigen Gedanken auslösen kann. Wir müssen nur lernen, diesen Gedankengängen wieder zu folgen.
Ich war auf dem YouTube-Kanal des Dortmunder AfD-Politikers Matthias Helferich unterwegs. Eigentlich wollte ich nur kurz meine Abos durchschauen und die neuesten politischen Informationen aus der patriotischen Gegenöffentlichkeit abgreifen. Doch dann ploppte ein sogenanntes „Short“ auf – eines dieser typischen Kurzvideos, die auf maximale Aufmerksamkeit getrimmt sind. Was wie ein schnelles Werbevideo aussah, entpuppte sich bei genauer Betrachtung als echter Volltreffer für jeden, der politische Inhalte mitdenken kann. Das Video zeigte Helferich, wie er ganz ruhig dasaß und eine AfD-Broschüre in den Händen hielt. Der Titel: „Postkolonialismus – Ein Schuldstolz für ganz Europa“. Was zuerst wie Werbung für politische Aufklärung wirkte, wuchs bei genauem Hinsehen und Hinhören zur gezielten Zerlegung einer gefährlichen linken Ideologie. Das Spannende an diesem Video war die Musik im Hintergrund. Dort lief kein billiger Pop-Song und auch keine nervige Werbung, sondern Johann Wolfgang v. Goethes berühmtes Gedicht „Heidenröslein“. Und es war nicht die alte, klassische Version, die man aus dem Musikunterricht kennt. Hier wurde eine radikale und moderne Musikrichtung zur Vertonung gewählt. Dieses Lied lief als harter, treibender Wave-Techno, gemixt von einem mir bis dahin unbekannten (ich tippe auf KI) Musikprojekt namens „Die Fiedel“. Da war er, dieser eine Moment, der mich kurz innehalten ließ und meine Gedanken erneut in eine Richtung schubste, die meine eigene Sicht der Dinge in Gang setzte.
Hat Matthias Helferich dieses Lied in jener modernen und gleichzeitig traditionsbewussten Art mit Absicht gewählt? Und wenn ja, gingen ihm vielleicht dieselben Gedanken durch den Kopf wie mir? Auf einmal war sie da, die plötzliche Erkenntnis um einen riesigen Kontrast, denn hier trifft der wichtigste Kampf unserer Zeit auf engstem Raum (Short/kurz) zusammen. Auf der einen Seite der zerstörerische linke Umerziehungswille mit seinem „neuen“ und „modernen“ Schuldkult, getarnt als „Postkolonialismus“ – und auf der anderen Seite der stolze, harte Widerstand des deutschen Nationalismus, der für die Freiheit unseres eigenen Landes und unserer Volksseele kämpft. Goethe, verpackt in einem modernen Techno-Gewand, erscheint mir hier wie ein Synonym, als Musikstück für unsere Volksseele, die sich weigert, die eigene Identität und die dazugehörige Kultur der aufdrängenden Zersetzung zu überlassen.
Der „neue“ Schuldkult: Was ist Postkolonialismus?
Um meinen gedanklich festgestellten Kontrast zu verstehen, muss man sich klarmachen, was dieser Postkolonialismus eigentlich bedeutet. Der Postkolonialismus war vor langer Zeit einmal eine reine Uni-Theorie. Doch der links-grüne Zeitgeist hat diese Theorie aus den Hörsälen der Universitäten herausgeholt und zu einer moralischen Waffe geformt. Die Munition dieser Waffe ist simpel: Die gesamten europäischen Völker seien schuld an Unterdrückung und Rassismus auf dieser Welt. Jede unserer großen historischen Errungenschaften, unsere Kultur und unsere Identität werden zu einem Verbrechen verklärt. Ein künstlich geschaffenes Dogma, das erneut durch moralischen Zwang versucht, die Meinungsfreiheit und das Recht auf eigene kulturelle Erfolge oder Eigenart zu verdrängen.
Der Postkolonialismus verlangt keine ehrliche Geschichtsaufarbeitung, er verlangt die freiwillige Selbstaufgabe unserer kulturellen Gegebenheiten. Wir sollen unsere natürliche Identität aufgeben und unser Gewissen für die Vorstellung um eine „bessere Welt“ reinigen. Denn wie können wir heute ruhig und stolz leben, wenn doch all unsere Vorfahren ihre Hände mit Schuld besudelten? Der Postkolonialismus ist das „neue“ Werkzeug, um aus den stolzen Völkern Europas eine formlose, leicht zu steuernde Masse zu machen.
„Ich breche dich“ – Goethes Text als Code für den linken Angriff
Meine Gedanken kreisten von nun an fortwährend um den genialen Musik-Mix im Video. Das „Heidenröslein“, welches Goethe 1771 geschrieben hatte, ist ein wahres Stück deutscher Volkskultur. Doch genau in diesem Moment lebte es nicht nur von der Schönheit unserer Sprache, denn dieses Lied wandelte sich für mich zu einer hörbaren Warnung, die wir im aktuellen Kulturkampf gegen die linke Hegemonie wahrnehmen sollten. Denn so erklingt es in den Zeilen:
Der Knabe sprach: „Ich breche dich, / Röslein auf der Heiden!“ Das Röslein sprach: „Ich steche dich, / Dass du ewig denkst an mich, / Und ich will’s nicht leiden.“
In unserem gelebten Kulturkampf ist der „wilde Knabe“ das perfekte Symbol für die linken Ideologen, woken Aktivisten und globalistischen Politiker. Es sind genau diese Leute, die von einer völlig weltfremden Vorstellung einer abstrakten „Menschheit“ oder „Welt“ angetrieben werden, anstatt sich um das eigene Volk und dessen Volksseele zu kümmern, die sie eigentlich vertreten sollten. Dieser Knabe blickt auf das Röslein, welches für das gewachsene Volk und unser Vaterland steht, das einfach nur friedlich auf seiner Heide, in seiner Heimat, wachsen will. Es will in seiner eigenen Art existieren. Doch der links-grüne Zeitgeist erträgt diese Eigenständigkeit nicht.
„Ich breche dich“ – und hier entdecken wir das wirkliche Kernprogramm aller auf uns einwirkenden linken Subkulturen. Mit dem Postkolonialismus will man das Rückgrat unserer Nationen brechen. Der Knabe will unsere Kultur entwerten, unsere Symbole zerstören und uns unsere Identität verbieten. Er symbolisiert den puren Willen, alles kaputtmachen zu wollen, was über Jahrhunderte organisch zusammengewachsen ist.
„Ich steche dich“ – Der Nationalismus als wehrhafte Antwort gegen die Beliebigkeit
Aber Goethe ließ in seinem Kunstwerk das Röslein nicht einfach untergehen:
Das Röslein sprach: „Ich steche dich, / Dass du ewig denkst an mich, / Und ich will’s nicht leiden.“
Selbst das einfache Röslein war also beseelt vom puren Überlebenswillen. Ein Wille, den ich persönlich nur mit dem Nationalismus verknüpfe – schon alleine deshalb, weil nur diese identitäre Selbstwahrnehmung geeignet ist, die Vielzahl der europäischen Völker zu schützen. Das kleine Blümelein hat somit mehr Rückgrat als all die weichgespülten Scheinkonservativen, die ihre Haltungen gegenüber linker Kritik sofort aufgeben. Denn das Röslein jammert nicht und es bettelt auch nicht um Gnade. Es nutzt seine natürlichen, vorgegebenen Waffen: seine Dornen, seine Stacheln.
„Ich steche dich“ – das klingt in der heutigen Realität danach, Grenzen zu setzen und die eigene Souveränität zu verteidigen. Der Stachel zieht dementsprechend eine klare Linie. Er sagt dem Angreifer: Bis hierhin und nicht weiter! Im politischen Kampf ist dieser Stachel der selbstbewusste und nationale Widerstand eines Volkes, das sich weigert, vor dem linken Schuldkult in die Knie zu gehen. Wenn also die Linke mit der moralischen Keule kommt, antwortet der Nationalismus mit stolzem Geschichtsbewusstsein. Er weigert sich, die Zerstörung der eigenen Heimat als Fortschritt zu feiern, und er möchte seine kulturellen Gegebenheiten nicht an der Garderobe der Schuldzuweisungen abgeben. „Und ich will’s nicht leiden“ – das wirkt in meinen Gedanken wie eine klare Ansage gegen die globale Beliebigkeit.
„Dass du ewig denkst an mich“ – das Röslein wusste, dass der Gegner mächtig war. Und am Ende der Geschichte wird das Röslein vom Knaben ja auch tatsächlich gebrochen. Aber der Stachel hinterlässt eine tiefe Wunde, die wehtut. Der Nationalismus hingegen lässt sich nicht so einfach brechen. Selbst wenn man ihn als „schlecht“ verklärt oder kriminalisiert, so sitzt dieser Stachel seit Anbeginn der Zeit im Fleisch jeglicher nationalen Nivellierung. Jedes Mal, wenn Nationalisten aufbegehren, wenn Wahlergebnisse das linke Establishment schockieren oder junge Menschen sich wieder stolz zu ihrer Identität bekennen, spüren die Herrschenden diesen Schmerz. Sie können unser Volk nicht einfach austauschen, ohne dass ihr eigenes System ins Wanken gerät. Der Nationalismus zwingt all unsere Gegner, ewig an uns zu denken. Er ist der Albtraum, der all die utopischen Träume von Globalisten und linken Weltverbesserern immer wieder zerstört.
Wave-Techno: Die Musik der neuen Generation
Dass dieses Video mit Wave-Techno unterlegt ist, ist ein starkes und zukunftsorientiertes Zeichen. Der heutige Nationalist flüchtet sich nicht weinerlich in die Vergangenheit, so wie es die alte Garde an Konservativen tut. Der Klang des genutzten Wave-Techno ist hart, mechanisch, modern und besitzt zudem eine tiefe emotionale Note, und diese „moderne“ Note passt perfekt als Kontrast in die heutige Zeit. Indem man das traditionelle deutsche Volkslied von Goethe mit diesem harten Beat mischte, holte man die bestehende Volkskultur mitten in das Hier und Jetzt. Diese Wiedergabeform der Klänge können wir als aktuelles Schwert für das Ohr und den Geist begreifen. Und es beweist: Wir nutzen eure eigenen Plattformen, eure Algorithmen und Formate wie das „Short“, um den Stachel so tief wie möglich in die linke Hegemonie zu rammen. Dieser neuzeitliche Ausdruck unserer Gegenkultur zeigt, dass wir uns in einer Bewegung befinden, die sich nicht vorschreiben lassen will, was sie zu fühlen und zu denken hat und dass sie die vorgefundene Spielwiese im Kulturkampf versteht.
Am Ende zeigte mir dieses kurze Video die wichtigsten Kontraste im aktuellen Kulturkampf gegen den Postkolonialismus. Matthias Helferich und sein „Short“ wirkten auf mich wie eine intellektuelle Unabhängigkeitserklärung, die in ihrem Zusammenspiel meinen Geist weckte. Denn solange das Röslein noch sticht, ist der Geist unseres Volkes noch nicht verloren. Der Postkolonialismus will eine formlose, graue Welt ohne nationale Grenzen und ohne Stolz erzeugen – sein Ziel ist eine Welt, die unter der eigenen Schuldlast zerbricht. Europa und die europäischen Völker sollen Buße leisten, um dem links-grünen Zeitgeist gerecht zu werden. Doch der moderne und heute positiv gelebte Nationalismus möchte das nicht; er möchte das wirkliche und das lebendige Europa der Vaterländer und seine natürlich gewachsenen Kulturlandschaften verteidigen. Er will, dass jedes Volk auf seiner eigenen Heide blühen darf. Das Röslein wehrt sich – und der Nationalist tut es auch!
