Denkblockade überwinden: Plädoyer für einen positiven Nationalismus

Bildquelle: Revolte auf Beton

In der heutigen Zeit, welche oft von Konflikten und Missverständnissen geprägt ist, in der konservative Politiker ihre Wahlversprechen brechen und der links-grüne Zeitgeist die Menschen allerorts durch seine Ideologien gängelt, scheinen die wichtigsten Merkmale der Deutschen abgeschliffen zu sein. Es scheint keinen Drang mehr zur Selbstbehauptung zu geben, welcher die deutschen Bürger motiviert und auf diese als stabilisierende, von innen vorgegebene Lebenskraft wirkt. Abgestumpft in den Idealen und Werten ergibt man sich seinem Schicksal – lethargisch und antriebslos, ohne Selbstvertrauen verwirft man das Gefühl von Sicherheit, verleugnet seine Identität und gibt Stück für Stück das „Deutschsein“ auf.

Konservative Werte scheinen veraltet, werden als „rückständig“ und „althergebracht“ betitelt, und jene, die sich auf diese berufen, scheinen im Glanz der Öffentlichkeit einzuknicken und sich ganzheitlich in den neuen vorgegebenen gesellschaftlichen Situationen einzugliedern. Die, welche etwas weiter in der Lebensfeste stehen, deren konservative Werte dem Patriotismus unterliegen, scheinen – im Leben und der Politik – etwas weiterzukommen. Aber spätestens, wenn die deutsche Nationalflagge gegen eine Regenbogenflagge eingetauscht wird, nehmen auch sie die Deckungshaltung ein und verschwinden zumeist in der vorherrschenden „Diversity“-Gesellschaftsordnung. Bis tief ins Mark muss sich wohl ihr Schmerz ziehen, wenn sie sich eingestehen müssen, dass auch sie in der Selbstbehauptung des „Deutschseins“ regelmäßig versagen.

In der Frage des individuellen Seins und dessen Entwicklungen bleiben viele Menschen stehen. Angst und Unwissenheit sind dann die Vorreiter und bilden Denkblockaden. Diese Denkblockaden sind der größte Feind in der persönlichen Weiterentwicklung. Es wird Zeit für einen neuen Blickwinkel – eine Betrachtung, welche uns mental festigt und voranbringt. Wir benötigen eine Weiterentwicklung, welche es schafft, all unsere deutschen Tugenden und Werte zu manifestieren, eine Entwicklung, in der wir all das scheinbar Verlorene wiederentdecken – etwas, das alles Gute in uns vereint, was uns gesellschaftlich wieder zusammenbringt und eine Brücke schlägt, die es ermöglicht, eine erneute Verbindung zwischen all dem Verlorengegangenen zu schaffen.

Diese Möglichkeiten bietet uns der Nationalismus. Der Nationalismus beinhaltet konservative Werte und ist geprägt von einem starken Patriotismus – eine Lebenseinstellung, die den deutschen Bürger voranbringen kann. Durch den Drang zur Selbstbehauptung und den Schutz des Eigenen – Familie, Volk und Vaterland – bietet er eine Perspektive, welche Stabilität und Selbstvertrauen verspricht. Eigenschaften, von denen der Mensch und die Gesellschaft ganzheitlich profitieren können.

In der heutigen Zeit, in der viele Menschen den Nationalismus als eine negative Eigenschaft betrachten, ist es wichtig, einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Wir sollten diese Denkblockade überwinden. Nationalismus wird von unseren Gegnern mit Extremismus und Intoleranz assoziiert, doch in Wirklichkeit birgt er zahlreiche positive Aspekte, die von Bedeutung sind. Der Nationalismus ist eine Ausdrucksform der Liebe zum eigenen Volk und zur Nation. Diese Liebe kann als eine treibende Kraft fungieren, welche die Menschen zusammenbringt und zusätzlich ein Gefühl der Zugehörigkeit verschafft. Der Nationalismus fördert Empathie und Respekt, nicht nur innerhalb der eigenen Grenzen, sondern auch über diese hinaus. Die Liebe zum eigenen Volk ist der erste Schritt zum Respekt auch gegenüber anderen Völkern – diese Sichtweise zeigt, dass der Nationalismus nicht im Widerspruch zu internationaler Solidarität stehen muss, vielmehr kann er als Grundlage für gegenseitigen Respekt und zur Zusammenarbeit dienen.

Durch diese Betrachtungsweise kann der Nationalismus als Bindemittel begriffen werden, welches uns hilft, über nationale Grenzen hinweg zu kommunizieren und zu kooperieren. Beispiele aus der internationalen Politik verdeutlichen, wie sehr der Nationalismus als positive Kraft wirken kann. Ungarn und Slowenien unterstützen Georgien im Kampf gegen äußere Destabilisierung, und zahlreiche Staaten klagen Israel wegen des Völkermordes an den Palästinensern an. Diese Handlungen zeigen, dass der Nationalismus nicht nur auf Selbstbehauptung abzielt, sondern auch auf den Schutz und die Unterstützung anderer Nationen. Diese Art von Unterstützung ist nicht nur ein Ausdruck nationaler Identität, sondern auch ein Zeichen von Empathie und Respekt gegenüber anderen Nationen, welche sich in Not befinden.

Der sogenannte Schuldkult hat in Deutschland den Nationalismus in Verruf gebracht. Dadurch sind die Vorurteile gegenüber dem Nationalismus in den Köpfen der Menschen zumeist negativ behaftet – doch damit stehen wir Deutschen, mit Blick über unsere Landesgrenzen hinaus, größtenteils allein da. In vielen Ländern wird die nationale Identität durch Kunst, Musik und Literatur allgegenwärtig gefeiert. In Irland beispielsweise hat der Nationalismus eine Renaissance erlebt, die sich in der Wiederbelebung der irischen Sprache und Kultur zeigt. Diese Bewegung hat nicht nur das irische nationale Bewusstsein gestärkt, sondern auch das Gefühl der Zugehörigkeit aufblühen lassen – es zeigt, wie stolz die Iren auf sich und ihre Identität sind.

Ungarn zum Beispiel schützt seine Identität durch seine Landesverfassung. In dieser wurde der verfassungsrechtliche Schutz zu den wichtigsten Identitätsgrundwerten – Kultur, Sprache, Schutz und Pflege der nationalen Ressourcen in Mensch und Umwelt – festgehalten. Dieses nationale Bekenntnis bedeutet für die Ungarn, dass es eine staatliche Pflicht zum Schutz und zur Erhaltung der eigenen Identität gibt. Ungarn zeigt, wie nationale Prinzipien in einem modernen Staat umgesetzt und gelebt werden können, um gesellschaftliche Stabilität und Zugehörigkeit zu gewährleisten. Dieser positive Nationalismus fördert den Respekt vor der eigenen Geschichte und Kultur, er gibt ein stabiles Identitätsgefühl, ohne dabei andere Nationen abzuwerten. In diesen kulturellen Ausdrucksformen ist erkennbar, wie wichtig die eigene nationale Identität ist, um im internationalen Selbstbehauptungskampf, mit einem klaren Verständnis zwischen den Völkern, eine starke Rolle einnehmen zu können.

Indem wir lernen, den Nationalismus als eine positive Kraft zu begreifen, können wir eine neue Denkweise entwickeln, welche die Liebe zum Eigenen und den Respekt für andere Nationalstaaten vereint. Wir müssen aufhören, den Nationalismus mit Denkblockaden zu betrachten – lernen wir diesen in seinen positiven Aspekten anzuerkennen! In jenen Zeiten, wo Globalismus, Gleichschaltung und Liberalismus stark um ihren Platz auf dieser Welt ringen, scheint der Nationalismus, mit seiner identitären Individualität und seinen festen Bestandteilen – Familie, Volk, Vaterland – die einzige Antwort zu sein, welche zur Selbstbehauptung geeignet ist. Wir können gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten, welche auf den Werten von Empathie, Respekt, Solidarität und der Liebe zum Eigenen basiert – Werte, die im Nationalismus enthalten sind. Mit etwas Glück ist der Nationalismus der Weg, mit dem der ein oder andere das verloren geglaubte „Deutschsein“ wiederentdeckt.

Patrick Tannert

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