
Vorweg, dieser Artikel wurde Mitte März 2026 während des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges USraels gegen den Iran geschrieben. Inwieweit sich die weltgeschichtlichen Faktoren noch verändern, kann zum jetzigen Zeitpunkt, insbesondere bei der momentanen Geschwindigkeit der Ereignisse, nicht gesagt werden.
Geschichtliche Einordnung
Religionen als Spaltkeil
Seit jeher leben unsere Feinde von der Spaltung unseres Volkes sowie der Zerstörung unserer nationalen Identität und dem Nutzen, den sie bis heute daraus ziehen können.
In den letzten 1.000 Jahren dienten als Spaltkeil meist Religionen. Das einer jüdischen Sekte entsprungene Christentum wurde als ideologische Waffe gegen unsere heidnische Urreligion verwendet, und als diese vernichtet war, hetzte man Protestanten gegen Katholiken. Die europäischen Völker und insbesondere das deutsche Volk waren damit beschäftigt, sich aufgrund dieser religiösen Streitereien selbst zu bekriegen und in Auseinandersetzungen wie dem Dreißigjährigen Krieg erheblich zu dezimieren.
Die eigentlichen Strippenzieher blieben im Hintergrund, verdienten Geld an den Konflikten und bauten ihre Macht aus.
Marxismus als Spaltkeil
Als mit der Aufklärung das Märchen vom großen gasförmigen Überwesen im Himmel zu bröckeln begann und die Menschen nicht mehr an die Geschichte mit Adam und Eva glauben mochten, ersannen die alten Kräfte hinter allem recht schnell einen neuen Spaltkeil, den Marxismus, welcher wie das Christentum einst als Revolution gegen das vorherrschende Heidentum eingesetzt wurde – nun als Revolution gegen die vorherrschende Gesellschaft, welche als kapitalistisch diffamiert wurde.
Im Grunde genommen wurden durch das Schüren von Neid und Missgunst verarmte Volksgenossen gegen solche aufgebracht, die es zu etwas Wohlstand gebracht hatten. Es ist an dieser Stelle wohl unnötig zu erwähnen, dass man keine gerechte Gesellschaft dauerhaft darauf aufbauen kann, dass die Armen einfach die Reichen ausrauben. Das Gegenteil ist natürlich der Fall, die Gesellschaft zerbricht, beide Seiten verlieren und nur die Strippenzieher im Hintergrund profitieren geschickt.
Das Ergebnis des Kampfes der marxistischen Ideologie gegen den vermeintlichen Kapitalismus war am Ende das Aufweichen beider Ideologien und der Fall des Eisernen Vorhangs.
Die liberalistische Gesellschaft
Durch den Fall des Eisernen Vorhangs ergab sich eine liberalistische Welt, in der der Arbeiter den Faulenzer durchfütterte, ohne dass es ersterem bewusstwurde. In der sogenannten „westlichen Welt“ blähten sich die Staaten zu unglaublichen Verwaltungsapparaten auf, in der eine Minderheit von produktiv werteschaffenden Arbeitern eine Mehrheit von Faulenzern in den unterschiedlichsten Positionen durchfütterte.
Auch dieses liberalistische Konstrukt war natürlich nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt, zumindest nicht für die Mehrheit der Bevölkerung. Immer weniger werteschaffende Arbeiter mussten immer mehr unproduktive Menschen ernähren, dies führte zu Finanzkrisen und ähnlichen Verwerfungen. Gleichzeitig setzte sich eine schnell drehende Abwärtsspirale in Gang. Unzufriedene Arbeiter, welche nicht mehr länger alles mit ihrer Kraft alleine am Laufen halten wollten, gingen nicht wie früher auf die Barrikaden, sondern blieben einfach zu Hause und stellten für sich die Produktion ein. Vorwerfen kann man es ihnen nicht, denn auch Verweigerung und Sabotage können Veränderungen am System bewirken oder es gar zu Fall bringen.
Ein System nun, das seit jeher darauf beruht, dass eine Gruppe von Faulenzern von der Schaffenskraft anderer profitiert, funktioniert aber nur so lange, wie die Gruppe der Faulenzer nicht wesentlich größer ist als die der Arbeiter. Etwa um die Jahrtausendwende war allerdings dieser Kipppunkt erreicht, was in der Zentrale der Faulenzer natürlich erkannt wurde. Was also sollten diese tun, um den Status Quo zu halten oder eventuell sogar für diese Gruppe zu verbessern?
Neu-alte Spaltkeile
Zuerst wurde in die Mottenkiste der Geschichte gegriffen und eine „feindliche“ Religion gekennzeichnet. Mit der 9/11-False-Flag-Aktion, selbstfinanzierten ISIS-Bedrohungen und sonstigen Terroranschlägen wurde der Islam als Bedrohung für die USA und den Rest der westlichen Welt aufgebaut.
Allerdings hatte dieser Plan einen Haken.
Er funktionierte zwar in den USA, was diesen ermöglichte, zahlreiche islamische Länder wie Irak, Afghanistan und Libyen zu überfallen und deren Öl und sonstige Bodenschätze zu rauben. Dies schob erst einmal die drohende Wirtschaftskrise und den Zusammenbruch des Finanzsystems etwas weiter hinaus. Es wurde Zeit gekauft.
Allerdings funktionierte er nicht im wesentlich linksliberaleren Europa und dem Rest der westlichen Welt, in welchem der Islam durch jahrzehntelange Propaganda bereits von großen Teilen der hiesigen weltoffenen und toleranten Gesellschaft als zugehörig erklärt worden war.
Was also tun mit Europa, welches man in 80 Jahren Umerziehung zur „offenen Gesellschaft“ nun so verbogen hatte, dass es kaum noch als Verbündeter in Kriegen taugte, nicht mehr wehrfähig war und den neuen religiösen Spaltkeil nicht aufgriff, trotz massig inszenierter Terroranschläge? Man kennzeichnete die selbstgeschaffene linksliberale Staatsform einfach als „Globalismus“ und setzte diesem als Gegenspieler den ebenfalls selbstgeschaffenen rechten Populismus entgegen.
Rechtskonservative, populistische, teils christlich geprägte national angehauchte Parteien entstanden in vielen Ländern. Islamisten und linke Globalisten wurden von diesen als Feinde markiert. Ausgangspunkt hierfür war die israelische Regierung unter Benjamin „Bibi“ Netanjahu. Schnell übernahmen diese rechtspopulistischen Bewegungen in einigen Ländern die Regierung. Als prägnantestes Beispiel sei hier in Europa nur Viktor Orbán in Ungarn genannt, einer der ältesten und längsten Freunde von Bibi. Jeder Nationalist, der Sympathien für das ungarische System unter Orbán hegt, sei an das Schicksal des schwerstkranken deutschen Dissidenten Horst Mahler erinnert, der versuchte, in Ungarn Asyl zu bekommen und an Deutschland ausgeliefert wurde!
Es bildeten sich dann weitere rechtspopulistische Regierungen von Israels Gnaden in Europa, etwa in Italien oder der Slowakei sowie entsprechende Oppositionsparteien gegen die linksliberalen, globalistischen Systeme in fast allen Ländern. Anstatt dass Deutschland und andere europäische Staaten nun für ihre eigenen, nationalen Interessen kämpften, kämpften sie für die von außen hereingetragenen Ideen angeblich rechter und linker Bewegungen und Parteien, welche in Wirklichkeit keine Gegensätze waren, sondern nur die beiden Seiten ein und derselben alten Medaille.
Die momentane Situation des totalen Chaos
Die völlige Vermischung von Interessen der äußerlich unterschiedlichen, weltanschaulichen Gruppen führen momentan zu einem Chaos, welchem nur mit konsequent nationalistischer Haltung entgegengesteuert werden kann.
Wir sehen momentan linke Aktivisten, welche sich orientierungslos den Pro-Palästina-Demonstrationen anschließen, dort aber aufgrund ihrer Regenbogen-Homo-Propaganda von den muslimischen Demonstranten als höchst unerwünscht angesehen werden.
Wir sehen rechte Aktivisten, welche sich für das Trump-Lager starkmachen, weil sie darin einen Unterstützer gegen die islamische Überfremdung sehen.
Wir sehen deutsche Volksgenossen, die mit Inbrunst gemeinsam mit der Israel-Lobby gegen die „linkswoken Globalisten“ kämpfen und umgekehrt deutsche Volksgenossen, welche mit gleicher Inbrunst gegen rechtspopulistische „Nazis“ kämpfen.
Die Spaltkeile wurden aufgenommen, sitzen allerdings noch nicht so tief, dass man sie nicht durch gezielte Aufklärung herausziehen könnte.
Der Trumpismus als Verkörperung der Ochlokratie
Als Ochlokratie bezeichnete man im antiken Griechenland die Endphase eines demokratischen Systems. Eine Herrschaftsform, in der eine manipulierte Masse die Entschlüsse ihrer Herrscher durch Gewalt eigennützig durchsetzt. Die Ochlokratie bezeichnet den Verfall und die vollkommene Entartung einer demokratischen Staatsform, an dessen Ende nicht das Gemeinwohl, sondern Eigennutz und Habgier einzelner privilegierter Gruppen stehen.
Die USA unter Donald Trump verkörpern diesen Zustand ähnlich wie das spätrömische Reich. Eine privilegierte Kaste, das US-Establishment unter Führung eines ehemaligen Reality-TV-Showmasters und Sponsor des Wrestlings, einer Sportart, welche nur aus abgesprochenen Showkämpfen besteht, stehen momentan an der Spitze der demokratischen, westlichen Welt. Durchzogen von abgrundtiefen, sexuellen Perversionen und Verbrechen, zur Hälfte veröffentlicht in den Epstein-Akten und zur Hälfte noch unter Verschluss, eventuell als Druckmittel für Akteure außerhalb der USA im Nahen Osten, zeigt der Trumpismus deutlich die Endphase der westlich-demokratischen Herrschaftsform auf.
Die Ochlokratie ist im Grunde genommen, wie es schon im antiken Griechenland bekannt war, die Herrschaft des aufgehetzten Pöbels, welche davon lebt, jedwede freie Gesellschaft auszuplündern und die sich am Ende durch Gewalt das nimmt, was sie braucht.
Das Christentum hat es mittels Inquisition und Glaubenskriegen praktiziert, der Marxismus mittels Enteignung und Gulag und die sogenannten Demokratien in den USA und Europa gehen gerade von jahrzehntelanger Ausplünderung der Gesellschaft durch absolut überhöhte Steuern dazu über, in den offenen Kriegszustand einzutreten. Krieg nach außen gegen Länder mit Ressourcen wie Öl und sonstigen Bodenschätzen, Repressionen nach innen gegen die eigene Bevölkerung, wenn sie sich widersetzt. Dissidenten werden wirtschaftlich vernichtet, kriminalisiert, inhaftiert und, wie zuletzt in Frankreich geschehen, auch wieder öffentlich totgeschlagen.
Personen wie Trump sind dabei genauso proletenhafte Marionetten der im Hintergrund agierenden und verdienenden Mächte wie es Stalin, Roosevelt, Churchill und viele andere vor ihnen waren. Diese Personen, egal ob sie nach außen hin aus dem rechten oder linken Lager kommen, sind nichts weiter als gesellschaftliche Popanze, welche lediglich für die Zwecke der hinter ihnen stehenden Mächte und natürlich ihre persönliche Macht agieren. Sie leben davon, dass die Völker und Gesellschaften gespalten sind und sich bekämpfen, für vermeintlich unterschiedliche Standpunkte, die nur Blendwerk und Täuschung sind.
Krieg setzt Energie frei, und diese wiederum ermöglicht gewissen Kreisen, davon zu existieren wie Vampire vom Blut ihrer Opfer. Der Kämpfer ist dabei stets der Verlierer, nur der Organisator des Ganzen ist am Ende der Gewinner, ähnlich einem großen Spielcasino, nur dass die Einsätze hier nicht Chips, sondern Menschen sind.
Fazit
Für jeden Nationalisten sollte an erster Stelle sein eigenes Vaterland stehen. Den Interessen Deutschlands sind Sympathien für fremde Konflikte und Ideologien unterzuordnen. Daher ist darauf zu achten, dass persönliche Positionierungen zu Regierungen fremder Länder und deren Regierungssystemen nicht zu Spaltungen innerhalb der nationalen Opposition führen dürfen.
Als Deutsche kann es uns vollkommen egal sein, zu welchem Land das Gebiet der Ukraine oder Taiwans gehört, ob die Frauen im Iran ein Kopftuch tragen müssen oder wie es um die Sicherheit des Staates Israel bestellt ist. Auch ist zu beachten und wirklich zu verstehen, dass eventuelle positive Äußerungen aus den USA zur fehlenden Meinungsfreiheit in Deutschland und Ähnliches nur Worte sind, von denen der geschwätzige Mann im Weißen Haus täglich sehr viele absondert, welche oft am nächsten Tag schon keinerlei Bedeutung mehr haben. Rechter Populismus kommt aus derselben Ecke wie linkswoke Multikulti-Propaganda. Es sind nur zwei Seiten einer Münze.
Natürlich kann man positive Schritte der Trump-Administration wie Grenzsicherung, Bekämpfung der NGOs und die Überzeugung, dass eigene Land an erster Stelle zu setzen, aufgreifen und ihre positiven Eigenschaften hervorheben. Jede politische Bewegung, insbesondere auch die rechtspopulistische in den USA, hat natürlich auch positive Seiten. Dabei ist eben nur darauf zu achten, nicht selbst komplett auf diesen Zug aufzuspringen, sondern ihn als das zu sehen, was er ist: eine Täuschung.
Wenn man diese Tatsache klar verinnerlicht, kann man mit diesem Zug auch einige Stationen mitfahren, wenn es im aktuellen Rahmen von Nutzen ist. Als blinder Passagier auf diesem Zug muss man nur stets die Täuschung vor Augen haben. Eine Täuschung auf sehr hoher Ebene durch einen Feind, der dieses Schauspiel über Jahrtausende perfektioniert hat und dabei so mächtig geworden ist, dass man ihn nicht beim Namen nennen darf.
Wir erleben momentan weltweite Umwälzungen, welche wir in ihrer Größe noch überhaupt nicht verstehen. Diese Ereignisse werden die uns bekannten Werte und Gesellschaftssysteme völlig auf den Kopf stellen. Umso wichtiger ist es jetzt, als Volk nach Gemeinsamkeiten zu suchen und Trennendes beiseitezuschieben, denn nur als gesunder Nationalstaat mit einer Bevölkerung, welche sich nicht ständig selbst wegen persönlicher Ansichten bekämpft, sondern einig ist, können wir die kommenden Probleme meistern.
Also lasst uns die Spaltkeile aus unserem Volk herausziehen.
Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #53
