
Die Sehnsucht nach der Ferne, allgemein bekannt als Fernweh, ist nicht nur ein Phänomen von räumlicher Trennung. Ich persönlich muss regelmäßig feststellen, dass dies auch eine Sehnsucht ist, welche über zeitliche und geschichtliche Grenzen hinausgeht. Man möchte meinen, dass ich als Vorharzer, zwischen Thale und dem Hexentanzplatz oder dem Mythenweg, sowie Quedlinburg als UNESCO-Weltkulturerbe und Ballenstedt mit seinen Gegensteinen als kleiner Teil der Teufelsmauer, sehr fest in der eigenen Kulturebene und den dazugehörigen Geschichten eingebettet bin. Dies möchte ich im regionalen Bereich auch gerne bestätigen, und dennoch gibt es diese Momente, die abweichen möchten von dem Heimischen und einer Sehnsucht nach anderen geschichtlichen Fußabdrücken entspringen.
Schon als kleiner Junge mochte ich unsere deutsche Geschichte und deren Helden. Fernab vom Unterricht und dessen Lehrinhalten oder den Erzählungen von Eltern und Großeltern, träumte ich mich regelrecht in jene fernen Zeiten von Arminius / Hermann dem Cherusker, Widukind, Albrecht dem Bären, oder Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, und den dazugehörigen Sagen. So sind Siegfried und die Nibelungensage oder die Barbarossasage um den Kyffhäuser in mir nie verklungen. All diese Sagen und Mythen unserer deutschen Geschichte bilden das Fundament für ein gutes deutsches Identitätsbewusstsein. Wir erfahren durch diese Geschichten, wie es sich wohl lebte in anderen Zeiten, sie vermitteln uns ein Gefühl für Moral, Normen und Werte, welche ganzheitlich an das Deutschsein geknüpft wurden, und sie wecken in uns die Lust auf Abenteuer und Entdeckungen. So erwacht in mir mehrmals im Jahr ein Drang, diesen Spuren aus den vergangenen Zeiten nachzugehen.
Die Königspfalz Tilleda
Meine Familie und ich haben das Glück, dass wir gar nicht so weit reisen müssen, um diesen Drang nach Sagenkultur und deutscher Identitätsgeschichte zu stillen. Mein Sohn liebt Burgen, Schlösser und Ruinen, und so ist alljährlich unser erster Ausflugsort Tilleda. Tilleda ist ein kleines, verträumtes Dorf an den Berghängen des Kyffhäusers, das im allgegenwärtigen Schatten des Kyffhäuserdenkmals als flächenmäßig größtes Freilichtmuseum im Land Sachsen-Anhalt im Landkreis Mansfeld-Südharz beherbergt wird.
Die Königspfalz Tilleda am Kyffhäuser zählt zu den bedeutendsten archäologischen Denkmälern des frühen und hohen Mittelalters in Deutschland. Als einzige im deutschsprachigen Raum vollständig ausgegrabene Pfalz des Mittelalters bietet sie einen authentischen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Wer diesen Ort betritt, der betritt nicht nur einfach ein Museum, man erlebt ein Stück der frühen deutschen Geschichte, welches uns stolz und selbstbewusst von unseren Wurzeln und unserem Land erzählt.
Die Geschichte Tilledas beginnt im 9. Jahrhundert, in einer Zeit, in der sich das fränkische Reich neu ordnete und die Grundlagen für das spätere Heilige Römische Reich Deutscher Nationen gelegt wurden. Die Lage scheint ideal, geschützt vom Kyffhäuser kann man die Bedeutung Tilledas für mögliche Handelswege gut erkennen. Die Landschaft und seine Begebenheiten erklären, wie sich aus einem Wirtschaftshof nach und nach ein königlicher Stützpunkt entwickelt hat. Aufgrund dieser strategischen Position, mit wichtigen Handels- und möglichen Heerstraßen, entwickelte sich der Ort stetig zu einem bedeutenden Aufenthalts- und Regierungsplatz der ostfränkischen und später der ottonischen und salischen Herrschaftshäuser. Otto der Große, Heinrich IV. und Kaiser Friedrich I. Barbarossa nutzten die Anlage als temporären Regierungssitz. Über mehrere Jahrhunderte hinweg blieb Tilleda ein wichtiger Bestandteil des reiseköniglichen Herrschaftssystems, bei dem der Hof ständig zwischen verschiedenen Pfalzen wechselte. Mit dem Wandel politischer Strukturen und der zunehmenden Bedeutung städtischer Machtzentren verlor die Pfalz ab dem 12. Jahrhundert an Bedeutung. Schließlich wurde sie aufgegeben und verfiel.



Mit dem 20. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Erforschung des Geländes. Archäologische Ausgrabungen um 1933, 1958 und 1983 deckten die vollständige Struktur der Königspfalz auf und machten diese sichtbar – Tilleda wuchs zu einem zeitlich- geschichtlichen Forschungsobjekt. Die Königspfalz Tilleda bestand aus einer komplexen befestigten Anlage, die Verwaltungs-, Wohn- und Wirtschaftsbereiche umfasste. Zu den wichtigsten Gebäuden der Ausgrabungen gehören: eine große Aula oder Königshalle, in der wahrscheinlich Hoftage abgehalten wurden; eine Pfalzkapelle, die dem Religiösen vor Ort dienlich war; eigene Wohnbauten, Wirtschaftsgebäude, Werkstätten und Speicher, durch die man einen guten Einblick in den Alltag der dort ansässigen Menschen vermittelt bekommt, und zu guter Letzt gehören auch Wehr- und Toranlagen dazu, welche der Pfalz als Schutz dienten. All diese Gebäude, Türme und Mauern wurden für das Freilichtmuseum rekonstruiert und machen das mittelalterliche Leben so für den Besucher erfahrbar. Dieses Freilichtmuseum ist kein nachgebauter Schauspielplatz, es ist eine wissenschaftlich belegte Wiederauferstehung eines historischen Ortes, rekonstruiert in archäologischen Originalstrukturen.
Mein Sohn und ich lieben es, von Haus zu Haus zu ziehen und hinter jeder Tür neue Geschichten zu entdecken: Werkzeuge, die einem vermitteln, wie einfallsreich und hart die damaligen Arbeiten vollbracht wurden, um den Alltagsanforderungen gerecht zu werden; Einrichtungen, Zimmer und Umbauten, die einem ein Gefühl dafür vermitteln, wie einfach das Leben gehalten war und welchen Verzicht die Menschen von einst, im Gegensatz zu uns heute, in ihren Lebensbedingungen hatten. Tilleda steckt voller Überraschungen – auch für uns, die wir mindestens einmal im Jahr dort sind, hält Tilleda immer wieder etwas Neues parat. Eines ist in unseren Abenteuern dort immer gewiss: der beeindruckende Blick auf das Kyffhäusergebirge und das Kyffhäuserdenkmal. Bei jedem einzelnen Besuch erfolgt ein Foto aus der Wehranlage heraus, Richtung Kyffhäuserdenkmal. Geradezu majestätisch scheint dieses Denkmal aus der Ferne heraus. Ein Weg in der Pfalz, der schnurgerade angelegt und erstaunlich präzise nach oben ausgerichtet wurde, verstärkt eine emotionale Verbindung. Es wirkt für mich jedes Mal so, als sei es mehr als nur ein Weg, der zufällig zum Kyffhäuser weist– als sei dieser Weg eine Aufforderung: „Nun aber, hinauf zum Kyffhäuserdenkmal!“
Kyffhäuser: Wo Barbarossa auf die Auferstehung des Reiches wartet
Das Kyffhäuserdenkmal ist von Tilleda aus auf zwei möglichen Routen erreichbar. Die eine Route ist ein direkter Wanderweg, ungefähr 10 Kilometer entlang am Südhang des Kyffhäusergebirges, welcher direkt in die Unterburg vom Kyffhäuserdenkmal führt. Der Weg soll trittsicher und gut gefestigt sein, und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass wir diesen Weg noch nie vollzogen haben. Aber Startpunkt und Ziel sind uns wohlbekannt.
Die Unterburg ist für meinen Sohn und mich ein persönliches Glanzlicht, sie birgt einen gut erhaltenen Bergfried und etliche Ringmauern in sich. Hier spürt man noch einmal die geschichtsträchtigen Grundlagen der Zeit – mittelalterliche Baureste und ein Burgbrunnen laden ein, die ganze Unterburg zu erkunden. Ich empfehle jedem, der sich entschließt, das Kyffhäuserdenkmal zu besuchen, auch der Unterburg einen Besuch abzustatten. Egal ob man den Wanderweg von Tilleda aus genommen hat, oder ob man das Auto auf dem Parkplatz beim Besucherzentrum zum Kyffhäuserdenkmal abgestellt hat, kann man von dort aus den wunderschönen Blick in die „Goldene Aue“, den Landschaftsstrich rund um das Kyffhäusergebirge genießen.
Dem Schönen folgt die Kür: So ist es von der Unterburg aus ein steiler Aufstieg, der geebnet wird von einer Metalltreppe, die eindrucksvoll durch mittelalterliche Baureste und den Wald führt. Den Berg erklommen, befindet man sich hinter dem Kyffhäuserdenkmal, wo ein schmaler Wanderweg direkt an den mächtigen Außenmauern des Monuments den Weg zum Eingang einfordert. Man sollte hier ehrlich sein: Für ungeübte Wanderer ist dieser Treppenaufstieg nicht der einfachste, aber mit demselben Interesse und etwas lustgetriebener Motivation an Geschichte, Kultur und kleinen Abenteuern wie diese, die uns immer antreibt, wird man seine Entschädigung auf natürliche Art und Weise erhalten. Diese kleine Wanderung ist der perfekte Zeitpunkt, um sich den Mythos um das Kyffhäuserdenkmal noch einmal zu erzählen:
Durch einen Zauber wurde der Kaiser Friedrich Barbarossa in ein unterirdisches Schloss gebannt. Dort sitzt er schlafend auf einem Thron aus Elfenbein, das Haupt auf einen Marmortisch gestützt, und sein roter Bart wächst um den Thron herum. Um den Kaiser herum hüten Zwerge die Schätze des Kaisers. Alle einhundert Jahre blinzelt Barbarossa, ruft einen Zwerg herbei und befielt ihm, aus dem Berg zu treten und nachzusehen, ob die Raben als Boten von Zwietracht und Unglück noch um den Berg kreisen und krächzen. Tun sie es, versinkt der Kaiser wieder in einen hundertjährigen Schlaf. Sollte aber ein stolzer Adler um den Kyffhäuser kreisen und die Raben verscheuchen, wird der Kaiser mit seinen Getreuen zurückkehren und seinem Volke wieder zur Seite stehen. Diese kleine Sage inspiriert(e) auch Künstler, wie zum Beispiel in der Vergangenheit den Dichter Friedrich Rückert (1788-1866), oder in der Gegenwart die Band „Flak“, die mit dem Titel „Kaiserthron“ auf dem Album „Thronfolger“ eine Verbindung zum Kyffhäusermythos knüpft.


Das Kyffhäuserdenkmal ist traditionsgeladen und ein Monument, das einem wirklich in Erinnerung bleibt. In der Bauzeit von 1890 bis 1896 verschlang der Bau der Anlage ungefähr 1,7 Millionen Reichsmark (heute kaufkraftbereinigt ca. 14 Millionen €) – eine Menge Geld, das damals dem Architekten Bruno Schmitz zur Verfügung gestellt wurde. Die Ausführung übernahmen ausschließlich regionale Handwerker und Baumeister aus dem Kaiserreich. Tausende Tonnen Granit und Metall sowie roter Sandstein aus dem Kyffhäusergebirge wurden verbaut, Schicht für Schicht – so ist dieses Denkmal buchstäblich aus den eigenen Steinen des Umlandes gewachsen. Vom Fundament bis zur Spitze misst das Kyffhäuserdenkmal eine Gesamthöhe von 81 Metern. Damit setzte es sich in Deutschland auf Platz 3 der größten Denkmäler unserer Zeit (das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig misst 91 Höhenmeter, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg an der Porta Westfalica 88 Meter).
Ursprünglich war das Denkmal als reines Staufer-Monument gedacht, doch in den Zeiten der Bauplanungen verstarb Kaiser Wilhelm I. am 9. März 1888. Da beide Kaiser, Friedrich I. und Wilhelm I., die Gemeinsamkeit des Strebens nach der Reichseinigung verband, entschied man sich, dem Denkmal eine geschichtsverbindende Bedeutung zu geben. So wurde das Kyffhäuserdenkmal zum Nationaldenkmal ausgerufen, das mit der Turminschrift „Für Kaiser und Reich“ beiden Kaisern gewidmet wurde. Mit diesem Gemeinschaftsgedanken entstand auch die Idee, beide Kaiser mit jeweils einem eigenen Monument für die Ewigkeit festzuhalten. Barbarossa wurde als 6,5 Meter hohe Sandsteinfigur im Sockelbereich unterhalb des Turms eingebettet, und Wilhelm I. erhielt ein 11 Meter hohes Reiterstandbild direkt vor dem Turm, begleitet von Heldenehrung (Mars) und Weisheit (Minerva). So sind es jene zwei Kaiser, die als erstes den Besuchern das Gedenken an diese großen Männer aus einer anderen Zeit einfordern, bevor man über zwei mögliche Treppenaufgänge zum Turmeingang gelangt. Wer sich den Turm vom Kyffhäuser einmal genau anschaut, wird feststellen, dass man auch hier den Kaiserbezug bekräftigen wollte, denn der Turm wird von einer knapp 7 Meter hohen Kaiserkrone gekrönt. So tragen Friedrich I. und Wilhelm I. ganzjährig ihr kaiserliches Haupt weit oben und für jeden sichtbar auf der Turmspitze des Kyffhäuserdenkmals.
Wer sich in den Turm wagt, der wird von einem kleinen Museum und einer mächtigen Rotunde begrüßt, in der man das wahre Ausmaß des Turms erstmalig wahrnimmt. Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland einig Vaterland, strahlt es dem Besucher als Willkommensschild aus Metall entgegen. So findet man im Museumsbereich etliche Bilder, Exponate, Skulpturen und Karten, die die Geschichte des Kyffhäuserdenkmals erzählen und auf Wilhelm I. und die Reichsgründung im Jahre 1871 zurückblicken – eine kleine Zeitreise durch Bilder und Reliquien in einem unglaublichen geschichtsträchtigen Monument. Dies sollte man ruhig als kleine Verschnaufpause nutzen, denn der Turm und seine Aussichtsplattform sind nur über 247 Stufen, die noch erklommen werden wollen, erreichbar. Auf dem Weg nach oben gibt es kleine Bereiche mit weiteren Exponaten der Vergangenheit. Im Gegensatz zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig bietet der Turm im Kyffhäuser keinen Fahrstuhl und auch keinen Ampelverkehr im letzten Drittel des Treppenaufgangs. Da teilweise nur eine Person diesen Treppenaufgang nutzen kann, sind Rücksichtnahme und Geduld angebracht. Oben angekommen, wird man dafür mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Die Plattform bietet einen rundum freien Blick auf die umliegende Landschaft. Bei klarem Wetter kann man kilometerweit in alle Richtungen schauen – über das Kyffhäusergebirge, den nahegelegenen Stausee Kelbra, bis hin zur Goldenen Aue und darüber hinaus. Es ist der perfekte Ort, um einmal innezuhalten, frische Luft zu genießen und die atemberaubende Weite der Natur auf sich wirken zu lassen.
Nach dem erfolgten Abstieg bieten die Reste der alten Reichsburg Kyffhausen und ihre Überreste einen Platz zum Verweilen. Dort, wo einst Kaiser Friedrich I. residierte, kann man heute gemütlich in rustikaler Atmosphäre bei Flammkuchen und Kaffee die Zeit verbringen, während sich die Kinder auf einem sauberen Spielplatz austoben können. Das Rumtollen und Erkunden bringt für Groß und Klein noch einiges mit sich, da das noch erhaltene Burgfundament mit knapp einen halben Kilometer Länge ordentlich Terrain für Abenteuer in sich birgt. Ein Bergfried, welcher noch zugänglich ist, und der tiefe Burgbrunnen, der mit seiner Tiefe von 176 Metern zu den tiefsten Burgbrunnen Europas zählt, läuten langsam aber sicher den Rückweg ein.
All diese Eindrücke vom Kyffhäuserdenkmal zusammenfassend, wird mir jedes Mal aufs Neue bewusst, welche Schätze unser Land in sich birgt – Schätze, die nicht hinter weiten Ozeanen oder fernen Grenzen liegen, sondern eingebettet sind in unserer vertrauten Landschaft und unserer Heimat. Tilleda, der Kyffhäuser und all jene Geschichten, Sagen und Bauwerke, die sich um diese Orte ranken, sind mehr als nur Ausflugsziele. Sie sind ein Teil unseres nationalen Gedächtnisses, welches uns daran erinnert, woher wir kommen, und es möchte uns ein klares Bewusstsein für unsere Identität und dessen Hintergründe vermitteln. Es ist ein Gefühl, das uns erdet, uns erfüllt und uns stolz macht auf das, was deutsche Kultur, Tradition und Geschichte über Generationen hinweg bewahrt haben. All dies zu entdecken, egal ob mit der Familie, Freunden oder allein, ist eine Wohltat, um dem hektischen Alltag zu entkommen, ein Weg, der uns mit der Geschichte eint und ein Pfad, in dem wir Schritt für Schritt den Spuren unserer Vorfahren folgen können. Ich liebe es, mein Fernweh – meinen Drang zu einer anderen Zeit – so zu stillen und all das mit meiner Familie und heute mit dem Leser teilen zu können.


Sein Fernweh in der Heimat stillen
Mein persönlicher Reisetipp, den ich jedem ans Herz legen möchte, ist der Stausee Kelbra. Kelbra ist ausgezeichnet als Ausgangspunkt für etliche Sehenswürdigkeiten geeignet. Eingebettet zwischen dem Kyffhäusergebirge und der Goldenen Aue, bietet Kelbra nicht nur eine beeindruckende Naturkulisse, sondern auch die perfekte Lage, um einige der bedeutendsten geschichtlichen und sagenumwobenen Orte in unserer Heimat als Ausflug zu vereinen. Ob mit dem Wohnanhänger, dem Wohnmobil oder aus der Ferienwohnung heraus – Kelbra ist der perfekte Startpunkt für einen Abenteuerurlaub, egal ob man den Spuren der Vergangenheit folgt oder einfach nur die Natur genießen möchte.
Vom Stausee aus erreicht man in kürzester Zeit den Kyffhäuser mit seinem monumentalen Denkmal, die Königspfalz Tilleda als Tor zur frühen deutschen Geschichte, die Queste im Harz als schlichte, aber kraftvolle Erinnerung an alte Kultur- und Sonnenbräuche, die mystische Barbarossahöhle mit ihren unterirdischen Kammern sowie Stolberg, eine der schönsten und kleinsten Städte im Harz, die mit ihren Aussichten und Geschichten dazu einlädt, mit einer Stolberger Lerche (Wurstspezialität aus der Region) zwischen den Wäldern, den Burgen und dem Josephskreuz zu verweilen und sich die faszinierenden Mythen und Sagen in Erinnerung zu rufen.
Ich hoffe, dass ich in euch das Fernweh entfacht habe und dass auch ihr, genauso wie ich, dieses Fernweh hier im Harz mit Freude und Begeisterung für Natur, Kultur und Geschichte zum kurzzeitigen Verglimmen bringen könnt. Denn eines ist gewiss: Der Harz und seine Schönheiten rufen!
Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #52

Das Kyffhäuserdenkmal und die Königspfalz haben wir letztes Jahr besucht. Dazu kommt noch die sagenhafte Landschaft Thüringens. Sehr beeindruckend und auf jeden Fall eine Reise wert.