
Der ursprüngliche Gedanke des Sozialismus wurzelt im Prinzip der Gemeinschaft, des gegenseitigen Zusammenhalts. Antideutsche Demagogen hingegen versuchen seit Jahrzehnten, eben jenes essentielle Fundament des Miteinanders ins Absurde zu verkehren, indem sie die Idee einer besitzlosen Gesellschaft propagieren – einer Gesellschaft, in der dem Einzelnen nichts gehören darf, ihn gleichsam einer willfährig lenkbaren Herde entmündigend, und in der alle unterschiedslos gleich sein sollen. Doch ein solches Denken muss zwangsläufig am Wesen des Menschen scheitern; die einzig logische Konsequenz aus diesem fatalen Irrglauben ist daher die Rückbesinnung auf die Volksgemeinschaft.
Der Einzelne ist nichts? Im Gegenteil!
Was heißt sozial? Sozial sein heißt, sich seinen Mitmenschen – in erster Linie im eigenen Volke – zugeneigt zu fühlen, Mitgefühl zu zeigen, hilfsbereit gegenüber den Alten und Schwachen zu sein.
Demgegenüber steht der ausufernde Egoismus der westlichen „Wertegesellschaft“, der wir nationale Sozialisten das Prinzip der völkischen Gemeinschaft entgegenstellen. Ganz selbstbewusst vergeben wir uns dieses Etikett, wohlwissend um den wahren Kern dieses Prinzips, denn leider denken viele Deutsche bis heute noch, wenn sie den Begriff Sozialismus denken, an Umverteilung, Klassenkampf, Mangel und Unterdrückung – kein Wunder nach 41 Jahren DDR, die trotz Propaganda genau das war: ein System der Unterdrückung.
Anders als im roten Sozialismus beziehungsweise Kommunismus jedoch, verteidigt der Deutsche Sozialismus das Privateigentum in seinem Kern. Überdies sind ihm neiderfüllte Umverteilungsphantasien marxistischer Querköpfe fremd, und auch der spaltende Klassenkampf liegt uns fern, denn uns ist nichts am ewigen Bürgerkrieg „arm gegen reich“ oder „oben gegen unten“ gelegen. Unsere Weltanschauung legt im Gegenteil größten Wert auf die Entfaltung und Förderung des einzelnen Volksgenossen, gemäß seiner angeborenen Veranlagung – jener genetischen Prägung, die ihm in die Wiege gelegt wurde. Ob Arbeiter der Stirn oder der Faust: Jeder Einzelne bildet wie ein Mosaikstein das Gesamtbild des Volkes. Fällt einer heraus, so hinterlässt er unweigerlich eine klaffende Lücke in einer langen Kette, in der es auf jedes Glied ankommt, um gemeinsam an einem Strange ziehen zu können.
Gemeinwohl geht vor Eigenwohl
Dem nationalen Sozialisten ist – bei aller Förderung des Einzelnen – das Wohl des gesamten Volkes das höchste Gut und stets das, was ihm tief am Herzen liegt.
Gerade in dieser grundlegenden Auffassung zeigt sich der unüberbrückbare Unterschied zu jenen, die sich fälschlich als Sozialisten ausgeben, in Wahrheit jedoch Bolschewisten sind. Dem Massenmenschen – dem Bolschewik, wörtlich: „Mehrheitler“ – liegt weder viel am Mitmenschen noch am eigenen Volk. Sein Ziel ist die weltweite Revolution, die Auflösung der Nationen, die Schaffung eines gesichtslosen Einheitsmenschen, den er nach Belieben als Humankapital verschieben und instrumentalisieren kann. Unser Sozialismus hingegen ist das genaue Gegenteil dieser entmenschlichten Pseudo-Utopie: Er ist die Wissenschaft vom Gemeinwohl und stellt sich entschieden gegen jede Form des ausbeuterischen Kapitalismus.
Wir stehen für Ruhe und Ordnung, für Sitte und Anstand. Der Rote dagegen ist ein Berufsrevolutionär – er kennt nur Umsturz, Zerstörung und die Aufwiegelung der Volksmassen. Diese zerstörerische Kraft zeigte sich besonders in den Kriegsjahren 1917 und 1918, als die roten Meutereien, die im berüchtigten Spartakus-Aufstand endeten, den greifbar nahen Sieg über die Entente zunichtemachten. Zeitgleich stürzten die Bolschewiken in Russland den Zaren und riefen die Sowjetunion aus – ein Konstrukt, das wenige Jahre später nur durch das Unternehmen Barbarossa daran gehindert wurde, ganz Europa zu überrennen und zu versklaven. An die Stelle der kaiserlichen Regierung traten in Deutschland die Regierung Ebert und ihre Nachfolger, die es in 14 Jahren nicht vermochten, Ruhe und Ordnung in das Deutsche Reich zurückzubringen. Bürgerkrieg, französische Besatzung an Rhein und Ruhr sowie eine beispiellose Inflation quälten das deutsche Volk.
Unsere Prinzipien
Unser Ansporn muss es also sein, unseren Mitmenschen unsere Auffassung des sozialen Miteinanders darzubringen. Dazu muss uns innerhalb der eigenen Reihen zunächst einmal ganz klar sein, wer wir sind und was wir wollen: Ein einig Volk von Brüdern, das auch im größten Sturme zusammensteht wie ein Mann – vielleicht nicht immer einer Meinung, dazu ist unsere Weltanschauung zu vielschichtig, jedoch immer wieder aufs Neue dazu bestrebt, in naher Zukunft ein besseres, ein gerechtes Deutschland zu schaffen.
Soweit die Theorie, unser Ideal. In der Praxis sieht es dann doch vielerorts leider nicht so einfach aus, gerade wenn viele unserer Kameraden und Mitstreiter scharf vom System angegangen werden und nach etlichen Repressionen im schlimmsten Falle enttäuscht und kraftlos das Handtuch werfen, weil nach der Repression oft keine Hilfe vonseiten der eigenen Kameraden erfolgt. Sei es aus Ermangelung eigener finanzieller Mittel, um dem ein oder anderen Kameraden bei Anwaltsrechnungen zu helfen, oder auch das reine Inseldenken beziehungsweise die Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Leuten. Dieser Missstand gehört beseitigt durch den Aufbau nationaler Unternehmensstrukturen, wo Betriebe existieren können, in denen sich Gleichgesinnte unserer Art gegenseitig Arbeitsplätze und Aufträge beschaffen können, oder durch die Errichtung eines Solidarfonds, wie es zum Beispiel das Bürgernetzwerk EinProzent vorgemacht hat, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Letztendlich ist alle Theorie aber vergebliche Liebesmüh, wenn dahinter keine konkreten Handlungen folgen. Wir können uns noch so oft gerne Kameraden, Mitstreiter, Volksgenossen nennen – am Ende sind dies aber auch nur Worthülsen, wenn wir nicht solidarisch füreinander einstehen, und zwar bedingungslos und unentgeltlich.
Letztlich muss uns diese eine Losung am Herzen liegen: Sozial geht nur national!
Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #50
Super Artikel. Meine Meinung !