
Der Begriff „Sozialismus“ ist eigentlich selbsterklärend, denn er kommt vom lateinischen Wort „socialis“ und bedeutet übersetzt „kameradschaftlich“. Er entstand im 19. Jahrhundert in Abgrenzung zu den Ideologien des Liberalismus und Konservativismus.
Allerdings gibt es derart viele sozialistische Strömungen, dass alleine ihre Aufzählung oder nur deren Versuch völlig den Rahmen eines einzelnen Artikels sprengen würde. Beschränken wir uns also auf eine grobe Unterteilung zwischen nationalem und internationalem Sozialismus.
Die Grundwerte des Sozialismus sind Gleichwertigkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Solidarität. In einer sozialistischen Gesellschaft soll niemand benachteiligt werden.
Schon an dieser Stelle tritt das erste Problem auf, denn es gibt nicht wenige Menschen, welche schon von Natur aus benachteiligt sind. Die Fähigkeiten der einzelnen Menschen sind – sowohl körperlich als auch geistig – durchaus unterschiedlich.
Eben diese Problematik versucht die Idee des Sozialismus auszugleichen, indem jeder Einzelne seine Leistung in den Dienst der Allgemeinheit stellt.
Der natürliche Egoismus des Einzelnen wird also in den Dienst der gesamten Bevölkerung gestellt. Dieses Modell funktioniert so lange, wie es dem Leistungsträger nicht durch zu viele Leistungsempfänger als ungerecht erscheint, oder schlicht und einfach anhand von Mehrheiten auf der Seite der Empfänger aufgrund einfacher Mathematik nicht mehr funktioniert.
Wenn in einem Staat die Gruppe der Menschen, welche produktiv und werteschaffend leisten, sehr groß ist, und die Gruppe der Menschen, welche wenig bis nichts Produktives leisten, gering ist, funktioniert das System in der Regel gut, umgekehrt kippt es.
Von Natur aus gibt es in jeder menschlichen Gesellschaft, vom Staat als Ganzes bis hinunter zu seiner kleinsten Zelle, der Familie, immer Menschen, welche keine Leistung erbringen können. Dies sind in der Regel Kinder, Personen im Rentenalter und Kranke. Diese Kerngruppe sollte nur in absoluten Notzeiten, wie etwa in einem Krieg, zur Leistung herangezogen werden und ansonsten die Unterstützung der Gemeinschaft genießen, für die sie ja auch geleistet hat oder es in Zukunft noch wird.
Genauso natürlich gibt es auch immer Egoisten, welche bewusst auf Kosten der Allgemeinheit leben. Diese wenig soziale Einstellung einiger Menschen ist nun vom sozialistischen Standpunkt betrachtet nicht erfreulich, kann aber problemlos hingenommen werden, solange diese Gruppe nicht zu groß wird und der Gedanke des hemmungslosen Egoismus nicht propagiert wird. In jeder Gesellschaft gibt es Eigenbrötler und Außenseiter, auch dies liegt in der Natur des Menschen.
Einige sozialistische Staaten haben es immer wieder versucht, diese Minderheit mit Zwangsmaßnahmen zur Arbeit zu zwingen. Dies mag in einigen Fällen gelingen, birgt aber die Gefahr, dass sie dort, wo sie zwangsweise eingesetzt werden, das Arbeitsklima nachhaltig schädigen und somit der Produktivität und Wirtschaftlichkeit mehr schaden, als wenn sie am Rande der Gesellschaft und von dieser existieren. Jemand, der zur Arbeit gezwungen wird, neigt eher zur Ablieferung schlechter Ergebnisse, als jemand, der sie mit Freude verrichtet.
Der Schlüssel zur Behebung dieses Missstandes der Unlust des Einzelnen liegt oft in einer gerechten Entlohnung und gesellschaftlichen Anerkennung seiner Tätigkeit. In der gerechten Entlohnung der Arbeitskraft des Einzelnen, egal ob auf dem Gebiet der körperlichen oder geistigen Arbeit, liegt die Hauptaufgabe des sozialistischen Staates.
Ebenso ist die Überwindung eines auch heute noch vorhandenen Dünkels und Klassenkampfes eine wichtige Aufgabe. Um ein Haus zu bauen, bedarf es nicht nur eines Architekten, der es entwirft, und eines kapitalstarken Auftraggebers, sondern auch vieler Handwerker bis letztendlich zu Hilfsarbeitern, die das Projekt in die Tat umsetzen. Würde auch nur eine Gruppe fehlen, würde der Bau nicht fertig.
Aus dieser Erkenntnis heraus muss der sozialistische Staat unbedingt das Privateigentum, egal in welchem Umfang, anerkennen. Enteignungen von Privat- oder Firmeneigentum, wie es sie im Marxismus oder Kommunismus gibt, mögen kurzfristig zielführend sein, missachten aber grundsätzlich das Streben des Starken nach Höherem und sind somit unbedingt abzulehnen.
Parasitärer, internationaler Sozialismus
Der Sozialismus ist anfällig für Missbrauch, am häufigsten dort, wo aufgrund der Größe seines Herrschaftsgebietes die Kontrolle verlorengeht.
Wenn wir uns die sozialistischen Systeme des 20. Jahrhunderts anschauen, dann können wir ganz klar feststellen, dass sie nur dort Bestand hatten, wo sie sich auf einen Staat begrenzten, in welchem möglichst einheitliche Ethnien lebten. Die besten Beispiele sind hier in Asien mit China, Nordkorea und Vietnam zu finden. Diese Staaten existieren mehr oder weniger autark mit abgeschotteten Grenzen und einer ethnisch größtenteils einheitlichen Bevölkerung.
Mag der freiheitsliebende Germane auch von außen betrachtet ein System wie das chinesische mit strenger Überwachung und „social scoring“ strikt ablehnen, festzuhalten bleibt trotzdem, dass die Mehrheit der Chinesen damit gut zurechtkommt – und das ist es im Grunde, was diese Staaten am Leben erhält: dass die Mehrheit ihrer Bevölkerung damit zufrieden ist.
Wenn wir nun im Gegensatz zu diesen real existierenden sozialistischen Staaten das Geburtsland dieser Herrschaftsform betrachten, nämlich Russland und die daraus entstandene UdSSR, dann sehen wir, wie dieses Projekt Anfang der 90er-Jahre gescheitert ist. Die UdSSR bestand nicht aus einer einheitlichen oder artverwandten Ethnie, sondern war ein riesiger Vielvölkerstaat mit zahlreichen Ethnien und Nationalitäten. Der Versuch, all diese Nationalitäten zum Sozialismus zu bewegen, also zu einer kameradschaftlichen Sozialgemeinschaft, ist an der Realität der Unterschiedlichkeit der Menschen gescheitert. Die UdSSR hat sich aufgelöst und ist wieder in ihre ursprünglichen Nationalstaaten zerfallen. Blut ist eben doch dicker als Wasser.
Vor diesem Hintergrund ist zwingend zu betrachten, wer ursprünglich den Gedanken des internationalen Sozialismus in die Welt gebracht hat. Es waren Internationalisten wie Karl Marx und Friedrich Engels, welche den Begriff des Nationalstaates ablehnten, weil sie selbst für ihre ganz eigene Art kein eigenes Staatsgebiet benennen konnten.
Dieser von Marx erdachte internationale Sozialismus oder Kommunismus war nichts anderes als die Idee, einen Staat zu schaffen, in dem alle gleich sind, nur eben einige bestimmte Personen gleicher, welche die Macht innehatten.
Es war ein Versuch, ähnlich dem Christentum, die Mehrheit der Menschen zur Solidarität allen anderen Menschen gegenüber aufzurufen, egal ob diese etwas Produktives zur Gesellschaft beitrugen oder nicht.
Dies führte und führt immer wieder zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft:
1. eine arbeitende Masse, welche produziert,
2. eine Gruppe von Menschen, welche aus den unterschiedlichsten Gründen nicht produziert, aber profitiert und in etwa die gleichen Mittel zur Verfügung hat wie die erste Gruppe, und schließlich
3. eine Herrscherschicht, welche über alle Macht und alle nur erdenklichen Güter verfügt.
Je größer die beiden letzten Gruppen wurden, desto schlechter ging es am Ende dem Staat, bis dieser kollabierte.
Im Grunde genommen hat hier nur eine kleine Clique internationalistischer Faulenzer das Ungleichgewicht zwischen Menschen mit und ohne Arbeit erkannt und für ihre Zwecke ausgenutzt, um über beide Gruppen zu herrschen.
Einer der größten Fehler wäre es nun, zu denken, mit der UdSSR wäre dieses Projekt in der westlichen Welt gestorben und würde nur noch in Asien existieren. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Zum einen ist der Sozialismus in China oder Nordkorea wie beschrieben kein internationaler, sondern ein nationaler Sozialismus, durch Grenzen geschützt und auf bestimmte Ethnien begrenzt. Zum anderen hat der internationale Sozialismus besonders in Europa nicht aufgehört zu existieren, sondern nur die Etiketten gewechselt. Aus der roten Fahne mit Hammer und Sichel wurde eine blaue Fahne mit 12 gelben Sternen.
Wirtschaftssysteme wie die Planwirtschaft wurden dort, wo es nötig war, durch Marktwirtschaft ersetzt, um dann aber letzten Endes doch zu einem einzigen Großkonzern, der Börse, zu verschmelzen, welche sich in den Händen einer auserwählten, internationalistischen Clique befindet.
De facto ist das gesamte System des Westens nichts anderes als eine internationale, sozialistische Herrschaft mit Drei-Klassen-System, einer produktiv arbeitenden (Noch-)Mehrheit, einer großen unproduktiv oder überhaupt nicht arbeitenden Gruppe und einer internationalistischen Herrscherschicht, welche alles besitzt.
Da in den letzten Jahrzehnten, unter anderem durch Migrationsbewegungen aus dem arabischen und afrikanischen Raum ins westliche Versorgungssystem, allerdings die Schicht der produktiv Arbeitenden prozentual immer kleiner wird, während immer mehr Menschen versuchen, sich der Produktivität zu entziehen, ist das ganze System kurz vor dem Kippen.
Sich dieser Tatsache bewusst, versucht die Herrscherschicht ein altbewährtes Rezept, nämlich alles in einen großen Krieg zu stürzen, um danach einen Neustart auf Ruinen wie 1945 herbeizuführen. Diese Entwicklung lässt sich nur stoppen, indem das Gebilde EU in souveräne Nationalstaaten zurückgeführt wird, wie nach dem Ende der UdSSR vor 35 Jahren.
Mehr als 50 % des Geldes, das die produktiv arbeitende Gruppe der Bevölkerung erwirtschaftet, wird dieser durch zahlreiche Steuern genommen: Lohnsteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, CO2-Steuer, Energiesteuer, Krankenkasse, GEZ… all dieses Geld wird den Menschen abgenommen, die es erwirtschaften, um es für die Interessen der beiden anderen Gruppen zu verwenden. Jeder der rechnen kann, kann sich von der Richtigkeit dieser Tatsache überzeugen.
Erst wenn den Menschen diese Tatsache wirklich bewusstgeworden ist, erkennen sie auch die Gefahr, dass dieses System kurz vor dem Kippen steht und im Gegensatz zur Sowjetunion 1990 nicht einfach eingestellt wird, sondern dass die Protagonisten, die Erben eines Karl Marx, es auf einen neuen, großen Krieg ankommen lassen, um ihre Macht über das zu sichern, was übrigbleibt, so wie nach dem Ende der beiden vorherigen Weltkriege.
Das alles muss als real begriffen werden, die Zeichen sind überall auf der Welt zu erkennen, und es bleibt nicht mehr viel Zeit, eine neuerliche Katastrophe zu verhindern. Es muss alles unternommen werden, die Menschen aufzuklären und die EU abzuwickeln, zurück in ihre ursprünglichen Nationalstaaten, in denen der Sozialismus dann auf nationaler Ebene umgesetzt werden kann.
Staaten mit einem nationalen und sozialistischen Herrschaftssystem können dann friedlich wirtschaftlich und miteinander konkurrieren, der Egoismus des Einzelnen kann wieder in den Dienst seines eigenen Volkes gestellt werden. In einem durch Grenzen gesicherten Staat können alle, die mitmachen, in Wohlstand leben.
Grundvoraussetzung dafür ist, dass alle, die nur gekommen sind, um ohne Leistung zu profitieren, daran gehindert werden – und ganz besonders, dass die internationalistische Clique, welche die Lüge verbreitet, alle Menschen wären gleich, um dann vom „Gleicher-als-die-anderen-sein“ auf deren Rücken zu leben und zu herrschen, erkannt, beim Namen genannt und an ihrem destruktiven Tun gehindert wird.

Remigration wird überflüssig durch nationalen Sozialismus
Inflationär ist er momentan in aller Munde, der Begriff „Remigration“. Ursprünglich wurde er wohl von der Identitären Bewegung in Deutschland populär gemacht, von wo er es bis in höchste Kreise der AfD schaffte, und von dort wiederum in die Systemmedien und so zum „Unwort des Jahres“ 2023 wurde.
Hinter diesem Begriff verbergen sich alle nur denkbaren Möglichkeiten zur Rückführung von ins Land eingewanderten Fremden und zur Verhinderung weiterer Migration in unser Land. Anstatt allerdings planvoll und effektiv mit diesem Ziel umzugehen, werden vollkommen unsinnige Strategien diskutiert wie teure Abschiebeflüge, „sichere“ und „unsichere“ Herkunftsländer, die Migranten auf ihre „Verfassungstreue“ und ihr Verhältnis zur Existenz des Staates Israel abzuklopfen, oder gar sporadisch die deutschen oder europäischen Grenzen zu schließen.
Nun hat eine Schließung der Grenzen zu einigen unserer Nachbarländern in etwa so viel Wirkung auf die Migration nach Deutschland wie drei Eimer Sand zur Flutverhinderung auf eine gebrochene Talsperre. Im Bewusstsein dieser Tatsache veranlasste sogar die aktuelle schwarz-rote BRD-Regierung umfangreiche und kostenintensive Grenzkontrollen, um damit den aufgebrachten, nach Remigration schreienden Bundesbürger zu beruhigen.
Das Regime und die hinter ihm stehenden Kräfte, welche die letzten 50 Jahre die Migration nach Deutschland und Europa zu einem der größten Geschäftsmodelle und Einnahmequellen sowie zum Wegbereiter des Bevölkerungsaustausches gemacht haben, dürften sich bei sporadischen Grenzschließungen zu unseren Nachbarländern und dem Ausfliegen einiger tausend Islamisten und Straftäter lachend auf die Schenkel klopfen. All diese Scheinmaßnahmen europäischer Schaufensterpolitik begrenzen die Migration nicht fühlbar.
Eine massenhafte Remigration hingegen wäre in kürzester Zeit ohne jegliche Zwangsmaßnahmen und Kosten möglich. Sie würde sogar Milliarden an Steuergeldern sparen, wenn man den Schritt gehen würde, dem internationalen Sozialismus, welcher gerne als „Sozialstaat“ verkauft wird, handfeste Grenzen bezüglich der Sozialleistungen entgegenzusetzen.
Würde man nämlich ganz einfach jegliche Form von Geld- und Sachleistungen auf einheimische Menschen und solche begrenzen, welche hier in die Sozialkassen eingezahlt haben, würde sich die Anzahl der Migranten rapide verringern. Gibt es nämlich keine Geldgeschenke mehr, keine Unterkünfte und Verpflegung auf Kosten der Steuerzahler, würde dies eine erhebliche Abwanderung von jenen Migranten verursachen, welche sich zum Ziel gesetzt haben, von den Sozialleistungen der in Deutschland arbeitenden Bevölkerung zu leben. Der Zustrom von Asylsuchenden würde sich ebenfalls sehr stark und auf die Fälle beschränken, welche ihr Exil in Deutschland aus eigener Tasche finanzieren können.
Keine Sozialleistungen mehr für Fremde zu zahlen, die nicht ins deutsche Sozialsystem eingezahlt haben, würde bedeuten, in kürzester Zeit keine fremden Leistungsempfänger mehr im Land zu haben, ganz ohne jegliche Zwangsmaßnahmen!
Dieses eine Beispiel soll damit eindringlich vor Augen führen, dass Sozialismus und der sich aus ihm ergebende Sozialstaat sich immer nur auf eine bestimmte Gruppe begrenzen darf, in diesem Fall, wie in anderen auch, das eigene Volk und alle, die es unterstützen. Wird er unbegrenzt jedem Menschen zuteil, reichen die Mittel irgendwann nicht mehr aus und der Staat bricht zusammen.
Somit ist klar festzuhalten, dass Sozialismus nur dort funktionieren kann, wo er auf eine mehr oder weniger klar definierte Gruppe von Menschen angewendet wird.
In der klassischen Familie bringt der Vater und eventuell die Mutter das Geld nach Hause, die Kinder und die nicht mehr arbeitenden Großeltern leben davon, und wenn es der Familie gut geht, können noch mittellose Nachbarn unterstützt werden. Ein ganzes Dorf nebst Bürgermeister, Stellvertreter, zahlreichen Beamten und eventuell aus dem Nachbarort zugewanderten Arbeitsunwilligen kann aber nicht von zwei arbeitenden Personen versorgt werden.
Sozialismus funktioniert in der eigenen Familie und in der eigenen Völkerfamilie, aber keinesfalls mit wahllos zusammengewürfelten, vollkommen unterschiedlichen Menschen. Dies ist nur eine schön klingende Utopie, welche von solchen internationalistischen und wurzellosen Kräften ersonnen wurde, die mit möglichst geringem Einsatz nicht nur auf Kosten anderer leben möchten, sondern darüber hinaus diese auch noch zu beherrschen versuchen bis hin zu einer modernen Sklaverei.
Daher kann unser Weg nur nationaler Sozialismus sein und niemals internationaler Sozialismus.
Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #49