Weiße Siedlungen in den USA – Im Gespräch mit Eric Orwoll von „Return to the Land“

N.S: Heute: Lieber Eric Orwoll, Du bist Gründer der Initiative „Return to the Land“. Was ist das Ziel dieser Initiative und welche Vorstellungen stecken dahinter?

Eric: Unser Ziel ist es, legale und sichere Wege für den Aufbau von Gemeinschaften auf der Grundlage gemeinsamer europäischer Abstammung zu schaffen. Viele weiße Amerikaner schätzen ihr Erbe und betrachten die zahlreichen Gesetze und Richtlinien der letzten Jahrzehnte, die Multikulturalismus und rassische Vielfalt in verschiedenen Bereichen fördern sollen, als Bedrohung für den Fortbestand ihrer ethno-kulturellen Identität.

N.S. Heute: Welcher Personenkreis kann Mitglied von „Return to the Land“ werden und welche Vorteile kann ein Mitglied dadurch erwerben?

Eric: „Return to the Land“ ist ein Verein für Menschen, die ihre europäische Abstammung wertschätzen und traditionelle europäische Werte unterstützen. Mitglieder haben Zugang zu unseren Online-Chats, wo sie sich mit Gleichgesinnten vernetzen können. Nach der Aufnahme können sie sich um die Mitgliedschaft in einer der mit RTTL verbundenen physischen Gemeinschaften bewerben.

N.S. Heute: Warum werden andere als die von Dir genannten Personenkreise von einer Mitgliedschaft ausgeschlossen?

Eric: Angenommen, ich würde eine Gesellschaft zur Erhaltung europäischer klassischer Musik gründen wollten, dann würde ich dort keine Rapper aufnehmen. Jede Identität, die erhalten werden soll, muss Dinge ausschließen, die nicht mit ihr vereinbar sind. Wir schätzen unser europäisches Erbe, sowohl kulturell als auch biologisch. Um kulturelle oder biologische europäische Eigenschaften zu erhalten, dürfen diese nicht wahllos mit anderen Identitäten vermischt werden.

Eric Orwoll ist der Vorsitzende der Initiative „Return to the Land“

Das Symbol der „Return to the Land“-Bewegung

N.S. Heute: Die einzelnen Siedlungsprojekte werden von Euch „Community“ genannt. Wie viele Communitys gibt es bereits und welche sind noch in der Planungsphase?

Eric: Die „Arkansas Community I“ ist bislang die einzige Vollzeit-Wohngemeinschaft, weitere befinden sich noch in der Planungsphase.

N.S. Heute: Wie finanziert Ihr den Aufbau dieser Communitys? Kann man Euch über Spenden unterstützen?

Eric: Die Gemeinschaften finanzieren sich durch ihre Mitglieder. Wir nehmen Spenden entgegen und führen verschiedene Spendenkampagnen durch. Weitere Infos darüber können über https://returntotheland.org/donate abgerufen werden.

N.S. Heute: Einige Medien in den USA und auch in Deutschland berichten derzeit über die „Community I“ im Nordosten von Arkansas. Wie viele Personen leben bereits dort? Wird die Community noch weiter anwachsen?

Eric: Die „Community I“ hat einige dutzend ständige Einwohner und wird wahrscheinlich auf etwa hundert anwachsen, aber wir beabsichtigen, sie als ländliche Siedlung beizubehalten.

N.S. Heute: Wie unterscheidet sich das Alltagsleben in der „Community I“ von dem Leben in einer us-amerikanischen Stadt?

Eric: Für uns ist es sehr wichtig, dass wir zur Bewirtschaftung und Entwicklung unseres eigenen Bodens beitragen. Wir leben in einer sehr ländlichen Gegend und legen großen Wert auf die Landwirtschaft. Wir veranstalten wöchentliche Gemeinschaftsessen und mehrere größere Veranstaltungen pro Jahr.

Runenstein als Symbol des Artglaubens – in der Community finden sowohl heidnische als auch christliche Siedler eine neue Heimat

Auch tierische Siedler finden in der Community ihren Platz

N.S. Heute: Besuchen die Kinder in der Community eine normale Schule oder werden sie von zu Hause aus unterrichtet?

Eric: Alle Kinder werden zu Hause unterrichtet.

N.S. Heute: Die Medien bringen Dich mit der Bewegung „White Identitarianism“ in Verbindung. Welche Ideologie verfolgt diese Bewegung?

Eric: Ich persönlich benutze den Begriff „White Identitarianism“, um mich von bestimmten weißen Nationalisten abzugrenzen, die auf politischer Basis eine nationale Souveränität für Weiße anstreben. Soziologisch halte ich ein starkes kollektives Identitätsgefühl, das in Tradition und Abstammung verwurzelt ist, für gesund und förderlich. Deshalb versuche ich Gemeinschaften zu fördern, die auf einer gemeinsamen Identität basieren. Unsere Identität auf sozialer Basis aufzubauen ist mir wichtiger als politische Kontrolle zu gewinnen.

N.S. Heute: Verfolgen alle Mitglieder in der Community die gleichen politischen Ziele oder befinden sich auch „unpolitische“ Siedler unter den Bewohnern?

Eric: Unter unseren Mitgliedern sind unterschiedliche politische und religiöse Meinungen vertreten.

N.S. Heute: Wie man den Medien entnehmen kann, hat Eure Initiative Kritik vor allem von linken und jüdischen Personen auf sich gezogen. Dabei ist es in den USA doch keine Seltenheit, dass sich manche Gesellschaften lieber abschotten wollen. So leben zum Beispiel die Amischen oder die Mennoniten auch weitgehend unter sich, ohne dass jemand daran Anstoß nehmen würde. Welche Kritik wird denn gegen Euer Projekt hervorgebracht – und was sind Eure Antworten darauf?

Eric: Der Hauptkritikpunkt ist, dass das, was wir tun, an die Zeit der Rassentrennung erinnern würde, in der den Menschen ungerechte und ungleiche Bedingungen aufgezwungen wurden. Der Unterschied bei dem, was wir tun, besteht allerdings darin, dass wir niemandem eine Rassentrennung aufzwingen, sondern uns freiwillig mit unseren eigenen Leuten zusammenschließen. Die erzwungene Rassentrennung war schlecht, aber die erzwungene Integration ist auch schlecht; die Gewalt und Ungerechtigkeit der Vergangenheit wurzelte im Entzug bürgerlicher Freiheiten, nicht in der Rassentrennung selbst. Ethnische Gruppen trennen sich ständig auf natürliche und freiwillige Weise, und darin besteht kein Problem.

Der Zaunabschnitt mit der USA-Fahne markiert das Territorium der Community – ab hier haben nur noch Siedler und geladene Gäste Zutritt

Im Januar 2025 stellte Orwoll seine Initiative in der von Weißen bewohnten Siedlung Orania in Südafrika vor – die stetig wachsende Siedlung in der Provinz Nordkap besteht seit 1990 und ist eines der Vorbilder für das Projekt „Return to the Land“

Es gibt viel zu tun – doch die Siedler sind motiviert und bauen gemeinsam an der Verwirklichung ihrer Vision: so zu leben wie sie es wollen und für richtig halten!

N.S. Heute: Gibt es bereits Versuche, Euer Projekt verbieten zu wollen? Wie sieht diesbezüglich die Rechtslage in den USA aus?

Eric: Bei verschiedenen Behörden wurden bereits Beschwerden gegen uns eingereicht, aber bisher gab es keine konkreten Ergebnisse. Nach Auskunft unseres Anwalts ist unser Vorgehen völlig legal.

N.S. Heute: Glaubst Du, dass Euer Projekt auch ein Vorbild für andere weiße Gemeinschaften sein kann, zum Beispiel in Europa?

Eric: Wir hoffen es. Wir stehen in Kontakt mit verschiedenen Gemeinschaften in Europa und freuen uns, mit ihnen Erfahrungen auszutauschen und internationale Konferenzen zu organisieren, um das weltweite Wachstum der Siedlungsbewegung zu fördern.

N.S. Heute: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für Eure Arbeit!

Erstveröffentlichung in Nationaler Sozialismus Heute #49

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