„Sie sind hiermit ausgeschlossen!“ – Ernst Anrichs Opposition im NS-Studentenbund

1930 hatte eine Gruppe von Amtsträgern des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) versucht, diesen zu „intellektualisieren“ und die Person von dessen Reichsführer Baldur v. Schirach in Frage zu stellen. Motoren dieser Aktivitäten waren vor allem der damalige Bonner Fraktionsführer des NSDStB Ernst Anrich und der Hochschulgruppenführer von Erlangen (später Berlin), Reinhard Sunkel, sowie Joachim Haupt, der … Weiterlesen

Der Untergrundsender im Moldautal – Januar 1935: Wie die Stimme der Schwarzen Front verstummte

Im vorliegenden Falle haben wir es mit einer frühen Spielart asymmetrischer Kriegsführung zu tun: die Ausschaltung eines Untergrundsenders und die geplante Entführung von dessen Betreiber aus dem angrenzenden Ausland. Entführungen missliebiger Personen aus anderen Ländern und ihre Verbringung über die Grenze in das eigene Land praktizierten seit jeher schon immer bedeutende Geheimdienste wie das KGB, … Weiterlesen

Jüdischer Patriotismus im Kaiserreich

Mit der Gründung des Zweiten Deutschen Reiches kam für die Juden in Deutschland reichsweit die gesetzliche Gleichstellung als Staatsbürger. (Vorher hatte es das nur in vereinzelten deutschen Ländern gegeben.) Mit Rechten sind natürlich auch Pflichten verbunden; damit wurden die deutschen Juden wehrpflichtig. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, erfaßte ein Taumel nationaler Begeisterung nicht nur die … Weiterlesen

Das Fanal von Zeitz – Am 18. August 1976 verbrannte sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz

von Gastautor Benedikt Marktl Es war der Vormittag des 18. August 1976, als das beschauliche Zeitz, eine Mittelstadt südlich von Leipzig, zum Schauplatz einer aufsehenerregenden Protestaktion wurde. Die rund 300 Menschen auf dem Zeitzer Marktplatz sahen an diesem Tag einen Kombi des Herstellers Wartburg vor der Michaeliskirche vorfahren. An die Seitentüren des Fahrzeugs war dilettantisch … Weiterlesen

Willi Krämer – Reflexion über einen nationalpolitischen Soldaten

1931 wurde Willi Krämer von dem Leiter einer höheren Schule aus einer gesellschaftlichen Veranstaltung des Saales verwiesen, weil er Nationalsozialist war. Drei Jahre später begegnete er dem selben Mann als Leiter der NS-Ortsgruppe, die er 1928 gegründet hatte – „Opportunismus“, ein lebenslanges Thema für ihn. Krämer, geboren 1899 in Aschersleben, Sohn eines Kesselschmieds und einer … Weiterlesen

Historisches Kalenderblatt: 1.-16. August 1936 – XI. Olympische Sommerspiele in Berlin

Ich rufe die Jugend der Welt! So stand es auf der „Olympia-Glocke“, welche zu den Feierlichkeiten der XI. Olympiade angefertigt wurde – und tatsächlich strömte die Jugend der Welt 1936 nach Berlin. Waren die Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen im Februar 1936 schon ein Riesenerfolg, wo viele Rekorde aufgestellt wurden [siehe Historisches Kalenderblatt in N.S. Heute … Weiterlesen

Joachim Peiper – Der letzte Gefallene der Leibstandarte: Von kommunistischen Mordbrennern gelyncht am 13./14. Juli 1976

Das Leben des Joachim Peiper, von seinen Kameraden „Jochen“ genannt, ist so facettenreich, dass man es kaum in wenigen Zeilen zusammenfassen kann. Seine bis heute ungesühnte Ermordung durch kommunistische Terroristen entfachte Mitte der 70er-Jahre eine neue Debatte über den unsäglichen, von Folterungen, antideutschem Hass und alliierten Rachephantasien geprägten „Malmedy-Prozess“. Der Hass der Demokraten und Kommunisten … Weiterlesen

Mit juristischen Tricks gegen ein ehrenhaftes Gedenken – Der Waldfriedhof Halbe als politischer Zankapfel

Eine rot-braune Granitplatte mit weißer Inschrift „Waldfriedhof Halbe“ markiert den Eingang zu einer der bekanntesten Kriegsgräberstätten Deutschlands. Seit der Teilwiedervereinigung 1989/90 ist der Waldfriedhof ein politischer Zankapfel zwischen dem anständigen Deutschland, das ein ehrendes Gedenken an die zehntausenden Toten der Kesselschlacht von Halbe bewahren will, und der hässlichen Fratze des antideutschen Zeitgeistes, der am liebsten … Weiterlesen

Der Harz ruft! Fernweh und deutsche Geschichte – Unterwegs zwischen Tilleda und dem Kyffhäuserdenkmal

Die Sehnsucht nach der Ferne, allgemein bekannt als Fernweh, ist nicht nur ein Phänomen von räumlicher Trennung. Ich persönlich muss regelmäßig feststellen, dass dies auch eine Sehnsucht ist, welche über zeitliche und geschichtliche Grenzen hinausgeht. Man möchte meinen, dass ich als Vorharzer, zwischen Thale und dem Hexentanzplatz oder dem Mythenweg, sowie Quedlinburg als UNESCO-Weltkulturerbe und … Weiterlesen

Ein konservatives Bollwerk – Zum 100. Geburtstag von Peter Alexander

Die Bildzeitung hatte einen ihrer wenigen hellen Momente, als sie am 13. Februar 2011 titelte: „Die gute alte Zeit ist tot.“ Mit Peter Alexander war am Tag zuvor das letzte Multitalent aus der „goldenen“ Entertainer-Generation des deutschen Fernsehens gestorben, zu denen etwa Hans-Joachim Kuhlenkampff, Peter Frankenfeld, Wim Thoelke und Rudi Carrell gehörten. Doch Peter Alexander … Weiterlesen